Hund wartet an Straße seit 80 Tagen auf Rückkehr des Frauchens, das dort bei Autounfall starb

In Hohhot, der Hauptstadt der Inneren Mongolei, sitzt ein Hündchen bereits seit 80 Tagen am selben Fleck und wartet auf eine Rückkehr, die niemals stattfinden wird.

Sein Frauchen kam bei einem Autounfall ums Leben, und nah am gefährlichen Verkehr sitzt das Hündchen nun in der Hoffnung, jeden Moment aus dem bösen Traum und in den Armen der geliebten Freundin aufzuwachen.

 

Vergebliches Warten

Der Hund sitzt neben einem Schutzgeländer, direkt an der vielbefahrenen Straße, die sein Frauchen das Leben kostete. Am 21. August starb sie dort nach einem Autounfall, und seit jenem Tag wartet der Vierbeiner auf ihre Rückkehr, berichtet Shanghaiist.

Am Leben hält er sich durch Spenden von Tierfreunden, die ihn in seiner Trauer unterstützen. Passanten bringen ihm Wasser und Futter, damit er nicht wartend dahinsiecht.

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter einer örtlichen Wohltätigkeitsorganisation meinte Reportern gegenüber, dass man dabei sei, die Verwandten des Hundes zu kontaktieren. Findet sich mit ihnen keine Lösung, wird man ein neues Zuhause für den Vierbeiner suchen.

Die Loyalität des Hundes sorgt im Netz zu Vergleichen zu Hachiko. Der berühmte Hund, dessen Geschichte auch von Hollywood verarbeitet wurde, wartete in den 20er Jahren mehr als neun Jahre lang an einem Bahnhof auf die Rückkehr seines Besitzers.

Für Menschen ist ein Hund nur ein Teil ihres Lebens, doch für einen Hund ist der Mensch das ganze Leben. Hoffentlich wird der Vierbeiner aus dieser Geschichte bald eine neue Familie mit seiner grenzenlosen Güte und Loyalität bereichern.

 

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