Hund wird lebendig unter schweren Steinen begraben – wird von Tierschützer adoptiert, der ihn rettet

Es war ein schockierender Anblick für die Spaziergängerinnen und Spaziergänger, als sie eigentlich die schottischen Highlands genießen wollten. Sie trafen nämlich auf einen schwerverletzten Hund, der zum Sterben zurückgelassen worden war.

Der süße Border Collie, dem man später den Namen Jake gab, hatte die Passantinnen und Passanten durch lautes Gejaule und Wimmern auf ihn aufmerksam gemacht. Er war dem Tod geweiht, weil er lebendig unter schwere Steine begraben worden war.

Jake erlitt in seiner Falle einen gebrochenen Kiefer und Schädel. Tierschützerinnen und Tierschützer sagten, dass es einer der „schlimmsten Fälle“ gewesen sei, den sie jemals gehabt hätten.

Die schottischen SPCA Inspektoren Yvonne Sloss und Mark Greener wurden wegen Jake alarmiert und brachten ihn nach der Rettung sofort in eine Tierklinik in Glasgow, wo er umgehend behandelt wurde.

Der 3-jährige Hund war bei der Ankunft so schwer verletzt, dass er vor Ort in ein Koma fiel und man hatte die Befürchtung, dass er nicht überleben würde.

„Das war einer der schlimmsten Fälle, die ich jemals erlebt habe“, sagte Yvonne gegenüber dem Daily Star.

„Als ich Jake das erste Mal sah, war ich schockiert, fühlte Traurigkeit und war fassungslos, dass jemand in der Lage sein konnte, ihm so etwas anzutun.

Sein Kopf war geschwollen und ihm ging es sehr schlecht. Wir glaubten nicht daran, dass er sich noch einmal erholen würde. Er war in einem komatösen Zustand, als wir ihn in die Klinik brachten.“

Doch auf wundersame Art und Weise überlebte er die Nacht, Jake hatte allerdings noch einen weiten steinigen Weg vor sich.

Such an awful story!

Posted by The Inverness Courier on Tuesday, June 1, 2021

Ihm musste operativ ein Auge entfernt werden, zudem gebrochene Zähne und er musste wegen Verletzungen an Schädel und Kiefer behandelt werden.

„Der arme Jake brauchte sehr viel Hilfe, damit er sich mental als auch physisch wieder erholen konnte“, fügte Yvonne hinzu.

Nur wenige Tage vor Weihnachten 2020, nach sechs Wochen intensiver Behandlung, wurde er von Inspektor Mark Greener, einer der Tierschützer, die das arme Hündchen retteten, mit nach Hause genommen.

„Als Jake mit mir nach Hause kam, war er immer noch sehr schwach. Seine Verletzungen waren noch nicht komplett verheilt und er konnte seinen Kiefer nicht schließen“, sagte er.

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„Jake brauchte viel Pflege und es dauerte etwas, ehe er wieder auf die Beine kam und sich wirklich erholte. Er brauchte auch Zeit, mir vertrauen zu können, aber jetzt, wo er das tut, haben wir schon einen sehr guten Draht zueinander.

Wir sind immer draußen und Jake liebt es, zu spielen. Ich könnte mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Ich bin so dankbar, dass die Passantinnen und Passanten ihn gefunden haben. Ohne sie hätte er wohl nicht überlebt.

Ich bin sicher, dass das Erlebte noch in ihm steckt und das immer so sein wird, aber jetzt ist er bei mir und wir tun alles, damit diese Erinnerung verblasst.“

Unten im Video kannst du dir Jakes neues Leben selbst anschauen:

Nicht auszumalen, was der arme Hund zuvor erlebt haben muss.

Zum Glück hat er jetzt eine liebevolle Familie gefunden.

Teile diesen Artikel, um dich bei allen Tierschützerinnen und Tierschützern für ihren Einsatz zu bedanken.