Quelle: Voice For US/Facebook

Hund wurde nicht gefüttert & musste Steine essen: „Lou“ wird eingeschläfert, sein Halter verurteilt

Das Tierheim der „AnimalFriends“ im US-Bundesstaat Ohio, bekam einen äußerst lädierten neuen Bewohner. Ein Hund, bis auf die Knochen abgemagert und mit vielen Narben am Körper, wurde bei den Tierschützern abgegeben.

Wie der Mirror berichtet, wurde der Hund umgehend von Tierärzten ins Auge genommen, die feststellten, dass der Hund lange Zeit vernachlässigt wurde.

Der Dobermann Pinscher „Lou“ war gerade mal zwei Jahre alt. Der Hund wurde augenscheinlich bereits seit längerem nicht mehr richtig gefüttert und versorgt. Seine Zunge war sogar entzündet und schmerzte.

Bei einem Röntgenbild entdeckten sie dann sogar, dass er so hungrig war, dass Lou einen großen Stein gegessen hatte, der noch immer in seinem Bauch lag.

Auf der Facebook Seite Voice For Us teilten die Tierpfleger die grausamen Aufnahmen von Lou.

Neben seinem vernarbten Körper zeigten sie auch die Röntgenaufnahmen. Darauf ist klar zu erkennen, dass der Hund einen Stein aß, um irgendwas im Magen zu haben.

Die Tierärzte versuchten noch alles, um den tapferen Vierbeiner zu retten, doch es war bereits zu spät: Lou musste wenig später eingeschläfert werden.

Nun ermitteln die Behörden gegen den ehemaligen Halter.

Zuvor hatte die Tierschutzbehörde den Hund nach einem anonymen Hinweis aus dem Besitz des Hundehalters genommen, da dieser ihn offensichtlich vernachlässigte.

„Keine normaldenkende Person kann diesen Hund ansehen und denken, es ist alles gut. Die Bilder sehen schon schlimm aus, aber in Wahrheit ist es noch viel grausamer“, sagte Sheriff Richard Jones.

Der Polizeichef war dankbar, dass die Öffentlichkeit sie alarmierte. Außerdem erklärte er, wie wichtig die Arbeit des Tierheims ist.

Nach all den Qualen gab es leider trotzdem kein Happy End für den armen Lou.

Sein Besitzer wurde wenig später verurteilt. Erst wurde er zu 90 Tagen in einem US-Gefängnis verurteilt. Nachdem allerdings viele Tier- und Hundefreunde auf die Straße gingen und wegen Lous Schicksal protestierten, wurde er in zweiter Instanz zu 180 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt.

Tierquälerei ist ein Verbrechen, dass schon beginnt, sobald man sein Haustier nicht ordentlich umsorgt.

Ruhe in Frieden, Lou!