Ein 23-jähriger Jäger hat sein Leben bei einem herzzerreißenden Unfall verloren. Er hatte versuchte, seinen Hund zu retten, nachdem dieser durch einen zugefrorenen Teich eingebrochen war.
Jeder, der jemals auf dünnem Eis unterwegs war, weiß genau, wie tückisch und gefährlich es sein kann, besonders wenn man nicht die richtige Ausrüstung dabei hat.
Aber manchmal bleibt keine Zeit zum Denken oder Planen, wenn ein Unfall passiert.
Erster Rettungsversuch erfolgreich
Luke Kitterman, der am 26. Januar 2026 mit fünf Freunden auf einem Gänsejagd-Ausflug war, eilte herbei, um seinen treuen Gefährten zu retten, als das Eis nachgab und den Hund ins eisige Wasser schickte.
Bei seinem ersten Versuch kroch Kitterman über die brüchige Oberfläche und zog den Hund erfolgreich heraus. Doch als das Tier bei einem zweiten Versuch wieder hineinfiel, stürzte auch der junge Jäger unter das Eis und verschwand aus dem Blickfeld.
„Sie konnten den Hund aus dem Wasser und in ein Kanu ziehen, verloren aber leider ihren Freund aus den Augen“, sagte Peyton Matthews vom Illinois Department of Natural Resources Conservation Police zu KSDK.
Umfangreiche Suche gestartet
Trotz sofortiger Rettungsbemühungen von Kittermans Freunden tauchte er nie wieder auf. Ersthelfer von mehreren Behörden, einschließlich Taucher, starteten eine umfangreiche Suche, die am Montag gegen 15 Uhr begann.
Doch als die Nacht hereinbrach und die Temperaturen weiter sanken, fror das Eis über dem Loch, das sie geschnitten hatten, wieder zu und zwang die Retter, zu einer Bergungsmission überzugehen.
„Als die Nacht weiterging und die Sonne unterging, wurden die Temperaturen nur noch kälter“, sagte Matthews. „Das Eis ist etwa drei Zoll dick… sobald die Temperatur zu sinken begann, begann das Eis dort zu gefrieren, wo wir ein Loch für die Taucher geschaffen hatten.“
Leiche am Dienstagabend gefunden
Die Suchbemühungen wurden am Dienstagmorgen wieder aufgenommen, wobei etwa 30 Einsatzkräfte Taucher und 360-Grad-Sonar einsetzten, um den Teich zu durchkämmen, der etwa vier Acres umfasst und Tiefen von 18 bis 34 Fuß erreicht.
Gegen 18 Uhr wurde Kittermans Leiche schließlich geborgen, während seine Freunde traurig am Ort des Geschehens blieben.
Außergewöhnliche Bindung zwischen Mensch und Tier
Die tragische Geschichte hat Tierliebhaber zutiefst berührt und unterstreicht die außergewöhnliche Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren. Kittermans selbstlose Tat rettete das Leben seines Hundes, auch wenn sie ihn sein eigenes kostete.
Dieser mutige junge Jäger wird nicht nur für seine Liebe zur Natur in Erinnerung bleiben, sondern für den Mut und die Hingabe, die er seinem pelzigen Gefährten in einem Moment auf Leben und Tod zeigte.