Kätzchen verliert in russischer Kälte alle Pfoten, Ohren und den Schwanz

Foto: Vetclinika BEST/YouTube.com

Kätzchen verliert in russischer Kälte alle Pfoten, Ohren und den Schwanz – kann dank Prothesen wieder laufen

Was wir Menschen in Deutschland unter Kälte und Winter verstehen, ist nicht mit den Temperaturen in anderen Ecken dieser Welt zu vergleichen.

Besonders im Norden und Osten von Deutschland können Gradzahlen erreicht werden, die die meisten noch nie am eigenen Leib erlebt haben.

Dass man sich in diesen Gebieten noch mehr gegen die Kälte rüsten muss, erscheint da mehr als nur logisch. Doch leider haben manche Lebewesen nicht diese Möglichkeit dazu.

So auch das kleine Kätzchen mit Namen Dymka, das laut Nordkurier in Sibirien lebt.

Russische Kälte

Der Stubentiger hatte schwer zu kämpfen in den vergangenen Monaten und es kam sogar dazu, dass sie während des russischen Winters alle vier Tatzen, ihre Ohren und ihren Schwanz verlor.

Nur dank einer Frau, die Dymka zufällig auf der Straße fand, konnte das arme Tier überhaupt überleben.

Die Tierfreundin brachte die Katze sofort in eine Tierklinik in der Millionenstadt Nowosibirsk, wo man sich hingebungsvoll um sie kümmerte.

Um Dymka ein wieder einigermaßen erträgliches Leben zu ermöglichen, arbeiteten Experten der Universität Tomsk und Spezialisten zusammen.

Sie brachten es zustande, vier Titan-Prothesen aus dem 3D-Drucker für die Katze herzustellen und operierten Dymka daraufhin auch.

Jetzt, nach gut sieben Monaten, haben sie das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt und es scheint, als wäre die Katze wieder voll bewegungsfähig.

Foto: Vetclinika BEST/YouTube.com

Das berichtet zumindest die Universität Tomsk, Dymka habe die Operation gut überstanden und könne nun wieder rennen, spielen und sogar Treppen steigen.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass sie erst die zweite Katze weltweit ist, die an allen vier Pfoten Prothesen trägt.

Und ein neues Zuhause hat sie auch: die Finderin von Dymka, die gleichermaßen auch ihre Lebensretterin ist, hat sie bei sich zu Hause aufgenommen.

Gegenüber russischen Medien sagte Tierarzt Sergej Gorschkow angesprochen auf die Kälte-Problematik in Sibirien:

„Erfrierungen sind bei Tieren in Sibirien leider ein sehr reales Problem.“

Dymka hatte Glück im Unglück, während für viele Tiere solch eine Situation der Tod bedeutet.

Einfach großartig, was die Spezialisten geschaffen und Dymka dadurch eine zweite Chance gegeben haben.

Wir wünschen ihr und ihrer neuen Besitzerin alles Gute für die Zukunft.

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