Löwen wurden 8 Jahre in viel zu kleinen Käfigen gehalten – jetzt konnten sie endlich befreit werden

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da dachten die meisten Menschen, dass Zirkusse für alle Beteiligten eine unterhaltsame und schöne Erfahrung seien. Doch dem war nicht so und aus diesem Grund gibt es mittlerweile auch Regeln für die Haltung von Tieren in Zirkussen.

Denn es ist alles andere als schön für die Tiere, wenn sie tagsüber in ihren Käfigen eingesperrt sind und abends in der Manege vor Publikum auftreten müssen.

Deswegen hat sich glücklicherweise die Ansicht gegenüber Zirkustieren in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Entweder sie sind in manchen Teilen der Erde sogar komplett verboten oder stark eingeschränkt.

Animal Defenders Incorporated (ADI) ist eine internationale Gruppe, die sich dafür einsetzt, alle Tiere vor Misshandlungen zu schützen. Der Animal Channel berichtet, das Ziel dieser Gruppierung sei es, gefangene Tiere wieder zu befreien.

Tarzan and Tanya in their circus cage

Gepostet von Animal Defenders International am Samstag, 4. Juli 2020

Eine ihrer weltweit agierenden Kampagnen richtet sich an Zirkusse, in der sie Regierungen in mehreren Ländern dazu auffordern, Zirkusse zu schließen, in denen Tiere auftreten müssen und allen Beteiligten Hilfe anzubieten.

Dadurch gang es ADI bereits, neun Tiger und zwei Löwen aus einem Zirkus in Guatemala zu befreien. Jan und Tim, die Leiter der Tierschutzorganisation, erlebten den schockierenden Augenblick, als sie die armen Tiere in ihren Käfigen fanden.

Mussten großes Leid erfahren

Die Löwen Tarzan und Tanya, die aus dem Zirkus befreit wurden, waren in einem fürchterlichen gesundheitlichen Zustand. Die Löwen hatten ihr bisher Leben viel gelitten und mussten in viel zu kleinen und verschlossenen Käfigen leben.

Deswegen hatte es für ADI oberste Priorität, die beiden Tiere zu retten.

Zunächst wurden die Tiere in ein neues, größeres Heim gebracht, wo man sie untersuchte und pflegte.

Es gibt von Tarzan eine Aufnahme, auf der zu sehen ist, wie er zum ersten Mal mit seinen großen Pfoten auf Rasen trat und sich gleichzeitig erschreckte. Er hatte so lange kein Gras mehr unter seinen Tatzen gespürt, dass er das Gefühl völlig vergessen hatte.

Umso größer war dann die Freude, als die Löwen unbeschwert über die Wiese laufen konnten.

Zum Glück gibt es Menschen auf der Welt, die hart daran arbeiten, verzweifelten und gequälten Tieren zu helfen. Man kann in diesem Fall nur hoffen, dass Tanya und Tarzan von nun ein Leben in Freiheit genießen können.

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