Mama Elefant und ihr Baby rennen vor von Menschen geworfenen Feuerbomben davon – das muss ein Ende haben

In der indischen Region Westbengalen herrscht seit Jahren ein blutiger Krieg zwischen Menschen und Elefanten.

Fotos einer Elefanten-Mama und ihrem Baby, die von Menschen mit Feuerbällen abgeworfen wurden, gingen zurzeit um die Welt und zeigen auf erschreckende Weise, wie ausgeprägt der Kampf ums Überleben dort ist.

Die Menschen sind arme Bauern, die dadurch versuchen, ihre Ernte vor dem unersättlichen Appetit der Elefanten zu schützen. Diese leben zwar in den Wäldern, mussten aber ihre Essgewohnheiten ändern und sind so auf die Ernte der Bauern gekommen.

Ein Fotograf mit Namen Biplab Hazda entschloss daraufhin, der Welt anhand seiner Fotos zu zeigen, wie die in Indien vom Aussterben bedrohten Elefanten um ihr Leben kämpfen.

Here are the winning images from the open category of the Sanctuary Wildlife Photography Awards 2017! Congratulations to the winners! http://bit.ly/2zh1eAO#sanctuarywildlifephotographyfestival

Posted by Sanctuary Asia on Sunday, 5 November 2017

„Die Hölle ist da: Die Hitze der Fackeln auf seiner zarten Haut, während Mutter und Sohn versuchen, der aufgebrachten Menge zu entkommen. Die Ohren der Mutter zeigen nach vorne, während sie die schreienden Männer stoisch ignoriert. Hinter ihr schreit ihr Baby verwirrt und ängstlich, während sich das Feuer an den Füßen ihren Weg sucht.

Feuerbälle und Knirschen durchstreifen die Luft zwischen dem Gelächter und Schreien. Im Bezirk Bankura im Westen von Bentala ist diese Art der Demütigung von Dickhäutern Routine wie in anderen Bundesstaaten mit Elefanten wie Assam, Odisha, Shhattisgarth, Tamil Nadu und viele weitere.“

Das schrieb Biplab Hazda unter einem Foto, das er auf der Seite von Sanctuary Asia veröffentlichte. Der 40-jährige indische Fotograf fing vor ein paar Jahren damit an, das Drama zu porträtieren, in dem Elefanten jeden Tag in Indien leben. Und die Bilder, die er veröffentlicht, sorgen beim Ansehen für einen kalten Schauer am Rücken.

Man vs wildlife

Posted by Biplab Hazra on Thursday, 10 January 2019

 

Die zunehmende Abholzung in Indien hat den Tieren nicht mehr viel Lebensraum gelassen, wodurch immer mehr Konflikte mit Menschen vorkommen.

Die Bilder zeigen die Gewalt, denen diese riesigen Dickhäuter in den landwirtschaftlichen Gebieten ausgesetzt sind, obwohl sie nur versuchen, mit den neuen Bedingungen in ihrem Lebensraum klar zu kommen.

Elefantenherden schädigen die Ernte erheblich, was sich auf Dauer auf das Leben der einfachen Bevölkerung auswirkte. Aus diesem Grund entschieden sich viele Bauer dafür, Elefanten aus den bewohnten zu scheuchen, schrieb The New Indian Express.

Let's go……

Posted by Biplab Hazra on Thursday, 17 January 2019

„Das passiert, weil die Dorfbewohner ihre Ernte retten müssen“, sagte Hazra der Nachrichtenagentur Caters. „Es gibt viele Elefantenherden in der menschlichen Bevölkerung. Ich versuche, dies zu zeigen und meine Fotos zu verbreiten, um die Öffentlichkeit für dieses Problem zu sensibilisieren.“

Elefanten müssen ungefähr 19 Stunden am Tag fressen und etwa 100 kg Exkremente pro Tag produzieren. Diese Fäkalien werden als Saatgut und zum Erhalt der Wälder benutzt. Daher beeinflusst seine Vernichtung nicht nur die Zukunft dieser Art in Indien, sondern auch die ihrer Wälder.

Posted by Biplab Hazra on Friday, 22 February 2019

Indische Elefanten gehören zu den vom Aussterben bedrohten Arten in einem kritischen Zustand. Die Population ist seit den 1940er Jahren um 50% zurückgegangen.

Das Foto der Elefantenmutter, das mit ihrem Baby davonlief, gewann den Naturfotowettbewerb des Naturschutzmagazins Sanctuary Asia. Und nach Angaben des Fotografen haben die beiden Elefanten auf dem Foto trotz der Verbrennungen überlebt.

Man muss das Bewusstsein für die Zukunft dieser Tiere schärfen.

Tiere haben das gleiche Recht, diesen Planeten zu genießen wie Menschen, aber es muss möglich sein, dass beide in Harmonie überleben, damit gleichzeitig die Armut bekämpft werden kann.

Teile diesen Artikel, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.