Foto: Polizei NRW Köln/Facebook.com

NRW: Polizei befreit mehrere Welpen aus Kühlschrank – ermittelte wegen illegalen Handels gegen 4 Frauen

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und das bedeutet für viele Menschen, dass sie ihren Liebsten unbedingt ein ganz besonderes Geschenk machen wollen. Erst recht nach solch einem Jahr, das gespickt war mit Angst, Sorgen und unsicheren Zukunftsaussichten.

Ein beliebtes Geschenk, gerade für kleine Kinder, ist nach wie vor das erste Haustier. Doch gerade bei Tieren kann man nie genau sagen, unter welchen Bedingungen sie gelebt haben und ob es ihnen immer gutging.

Das zeigt der Fund, den die Polizei Köln in den Städten Köln und Düsseldorf machte, wie sie in einer Pressemitteilung berichtete.

Illegaler Handel von Hundewelpen

Nachdem die Beamten gegen vier Frauen im Alter von 20, 61, 22 und 42 Jahren wegen illegalen Handels mit Hundewelpen ermittelten, wurden sie am gestrigen Donnerstagmorgen fündig.

Sie konnten in zwei Wohnung mehrere junge Pudelschnauzer, französische Bulldogen, Chihuahuas und Malteser befreien.

Vier Malteser-Welpen wurden in der Wohnung einer Frau in Köln-Chorweiler entdeckt, wie sie eingepfercht in einem offenen Kühlschrank waren.

Hundewelpen aus Kühlschrank befreit – Ermittlungen wegen illegalem TierhandelAm 3. Dezember (Donnerstagmorgen) hat die…

Posted by Polizei NRW Köln on Thursday, December 3, 2020

Unterstützung vor Ort bekamen die Polizistinnen und Polizisten vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt.

Die armen Welpen wurden unverzüglich zur artgerechten Versorgung in die Obhut von Kölner Tierheimen gegeben.

Käufer kontaktierten Polizei

Die Ermittlungen gegen die Frauen kamen ins Rollen, nachdem Käufer von angeblich geimpften und gechipten Junghunden auf Online-Verkaufsportalen Hinweise an die Polizei weiterreichten. Die Ermittlungen sind bislang nicht abgeschlossen und dauern noch an.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Köln auch vor Tiergeschenken zu Weihnachten.

Sie warnt davor, dass der Kauf von Welpen, deren Herkunft nicht nachvollziehbar ist und die im Internet oder auf Märkten, Parkplätzen oder anderen Orten angeboten werden, den illegalen und vor allem nicht tiergerechten Handel fördert.

Tierschützer merken zudem an, dass Junghunde häufig Qualen erleiden und abgegeben werden, bevor sie überhaupt eigenständig fressen können.

Deswegen soll man von solchen Käufen absehen und sich genau erkundigen, bevor man sich etwa einen Hund anschafft.

Die Bilder der armen Hunde sind einfach nur schrecklich, zum Glück konnten die Welpen noch rechtzeitig von der Polizei befreit werden, ehe sie an nichtsahnende Familien weiterverkauft wurden.

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