Quelle: Associated Humane Societies of New Jersey

Paar zieht aus & lässt ihren Hund verletzt am Zaun angekettet zurück

Es ist immer wieder herzzerreißend, wenn Menschen ihre Hunde aussetzen und sie einfach zum Sterben zurücklassen.

Das Aussetzen von Haustieren bedeutet, Tiere, die nie gelernt haben, für sich selbst zu sorgen, sich selbst zu überlassen. Dabei können sie ernsthafte Verletzungen und Krankheiten erleiden und schlussendlich sogar sterben.

So erging es auch einem Hund, der an den Zaun seines langjährigen Zuhauses gekettet wurde, als seine Halter auszogen.

Am 20. November fanden Mitglieder der Tierschutzorganisation Associated Humane Societies of New Jersey in Roselle, im US-Bundesstaat New Jersey. Ein Tierschützer bekam einen Anruf, dass dort ein Hund gefunden wurde, der dingend medizinische Hilfe benötigt.

Schließlich fand man einen männlichen Husky, der allein angekettet zurückgelassen wurde. Laut einer Pressemitteilung soll der Hund eine große entzündete Wunde am Nacken gehabt haben, die vom Anketten an den Zaun kam.

Der Hund kam sofort in ein örtliches Tierheim, wo er „Jon Snow“ getauft wurde. Erst später fand man heraus, dass der Hund Carter heißt.

Die Polizei begann mit einer Ermittlung wegen Tierquälerei und entdeckte schnell die Hintergrundgeschichte zum ausgesetzten Husky.

Die Halter, das Paar Curtis Swan und Aaleya Clay, ließen ihren Hund zurück, als sie in den US-Bundesstaat Georgia gezogen waren.

Anstannt ihn mitzunehmen oder sein Verbleiben zu sichern, habe man ihn einfach an den Zaun gebunden, wodurch er die Verletzungen erlitten hatten.

Hätte ihn niemand entdeckt, wäre der Hund wohl gestorben.

Doch das Paar kam mit dieser grausamen Aktion nicht davon. Beide wurden wegen schwerer Tierquälerei angezeigt.

Nach aktuellem Strafmaß wird bei der schwere des Verbrechens sogar eine Haftstrafe von drei bis fünf Jahren fällig. Der Fall wird aktuell noch verhandelt.

Wichtig ist vor allem, dass Hund Carter wieder auf dem Weg der Besserung ist. Er wurde umgehend nach seiner Rettung von Tierschützern versorgt und seine Wunde behandelt.

„Carter geht es immer besser. Er erholt sich gut und ist ein sehr süßer, glücklicher und freundlicher Hund“, schrieb die Organisation.

Was für eine herzlose Tat der Hundehalter, die beinahe im Tod des Hundes geendet hätte.