Polizist prügelt Hund 3 Stunden lang zu Tode – weil Beruhigungsmittel fehlten

Ein Polizist in Changsha, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hunan, hat einen Golden Retriever öffentlich zu Tode geprügelt, nachdem jener zwei Passanten angegriffen haben soll.

Laut einem Bericht von Mirror.co.uk soll der Polizist mit einer dicken Holzstange auf den Vierbeiner losgegangen sein, dessen Tortur mehr als drei Stunden lang andauerte.

Zu Tode geprügelt

Das Video der Überwachungskamera zeigt den Golden Retriever angebunden an einen Absperrpfosten. Obwohl keine Gefahr von ihm auszugehen scheint, prügelt der Polizist auf den Hund ein, der vor Schmerz laut jault.

Einem Kollegen des nicht identifizierten Polizisten zufolge sei die Polizei gerufen worden, weil der Hund zwei Passanten angegriffen hatte. Aus Angst, dass sie andere Passanten mit ihren Kugeln verletzen könnten, entschieden sie sich dagegen, das Tier zu erschießen. Weil sie zudem nicht mit Beruhigungsmitteln ausgestattet waren, fiel die Wahl auf eine besonders grausame Weise der Hinrichtung. Passanten mussten schockiert zusehen, wie sie den Hund mehr als drei Stunden lang zu Tode prügelten.

Alles nach Protokoll

Die Tierquälerei hat unter Tierfreunden und -schützern eine Welle der Empörung ausgelöst. Manche Demonstranten hielten eine Mahnwache für den getöteten Hund, um auf das Verbrechen aufmerksam zu machen.

Die Polizei von Changsha hingegen behauptet, dass die Beamten nur nach Protokoll gehandelt hätten. Das Tier musste getötet werden, um der Gefahr durch Tollwut vorzubeugen. Über den Besitzer des Golden Retrievers gibt es bislang keine Informationen.

Ein Protokoll, das Tierquälerei wie diese erlaubt, sollte nicht länger gelten dürfen. Gut, dass sich die Öffentlichkeit gegen die Handlung der Polizei zur Wehr setzt. Teile diesen Beitrag, um sie im Kampf gegen staatlich sanktionierten Missbrauch zu unterstützen.