Foto: Simone Kreß/Facebook.com

Thüringen: Spaziergängerin entdeckt verhungerte Dobermann-Hündin – war an Waldrand entsorgt worden

Jedes Lebewesen auf diesem Planeten hat das Recht zu leben und ob Mensch, Tier oder Wasserbewohner, niemals sollten Unterschiede gemacht werden.

Man möchte meinen, dass das ein logischer Gedankengang ist, leider sieht die Realität anders aus. Die Gier nach Geld oder der schlichte Hass auf Tiere führen dazu, dass immer Fälle publik werden, bei denen Lebewesen auf bestialische Art und Weise gequält werden.

Oder die Besitzerin oder der Besitzer kümmern sich einfach nicht um das Tier und überlassen es seinem Schicksal.

Das ist wohl der folgenden armen Dobermann-Hündin widerfahren, über die die Bild berichtete.

Spaziergängerin entdeckt tote Hündin

Eine Spaziergängerin machte am vergangenen Ostermontag beim Gassi gehen mit ihrem Hund in Jena (Thüringen) einen schrecklichen Fund:

An einem Feldweg zwischen Großbockedra und Magersdorf fand sie nämlich eine tote Dobermann-Hündin.

Die arme Fellnase war schon so abgemagert, dass man ihre Knochen zählen konnte.

Auf Facebook teilte die Finderin ein Foto des armen Tieres und innerhalb kürzester Zeit machten Userinnen und User ihrer Wut in den Kommentaren Luft:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2014244585382388&set=a.106901112783421&type=3

Die Vermutung liegt nahe, dass die Hündin erst kürzlich am Waldrand entsorgt worden war. Denn neben dem Kadaver konnte noch eine Plastiktüte und zwei Paar Gummihandschuhe sichergestellt werden.

Diese wurden wohl nach ersten Erkenntnissen beim Ablegen der noch jungen Hündin verwendet.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Der alarmierte Revierförster stellte das Tier unverzüglich sicher und übergab es an das Veterinäramt Stadtroda.

Polizeisprecherin Franziska Groh sagte dazu:

„Wir ermitteln wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.“

In der Pathologie Bad Langensalza soll die Obduktion vorgenommen werden, damit die Todesursache festgestellt werden kann.

Dabei soll geklärt werden, ob das Tier im Zuge einer Vernachlässigung gestorben ist oder krank war und illegal abgelegt wurde.

Das Foto der armen Hündin ging durch das viele Teilen (Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels: über 16.000 Mal) viral und eine Userin stellte stellvertretend die Frage: „Wie kann man so etwas nur tun“.

Wer die junge Hündin kennt oder wem das Fehlen eines Dobermanns im Umfeld aufgefallen ist, der möge sich bitte bei der nächsten Polizeidienststelle melden.

Uns fehlen auch die Worte, wie man nur in der Lage sein kann, ein Tier sterben zu lassen.

Und dann noch auf so widerliche Art und Weise.

Teile diesen Artikel, damit die Täterin oder der Täter hoffentlich bald gefasst werden kann.