Fotos: Drug Enforcement Administration, New York Division

Tierarzt schmuggelte Heroin im Bauch hilfloser Welpen – am Zielort wurden sie aufgeschlitzt

Schuldig im Sinne der Anklage: Ein Tierarzt gab in Brooklyn zu, Heroin auf eine besonders grausame Weise geschmuggelt zu haben.

Er implantierte die Droge chirurgisch in die Bäuche kleiner Welpen. Nach Ankunft im Zielland wurden die Tiere aufgeschlitzt und getötet, berichtet die New York Post.

Ein Tierarzt aus Kolumbien bekannte sich vor einem Gericht in Brooklyn schuldig, Welpen zum Heroin-Schmuggel missbraucht zu haben. Der 39-Jährige habe den Tieren das flüssige Heroin chirurgisch in ihre Bäuche einverleibt, ehe er sie in die USA schickte.

Nach ihrer Ankunft wurde das Heroin in einem weiteren Eingriff wieder entnommen: Die Welpen wurden zur Entnahme der Droge aufgeschlitzt und überlebten die Tortur nicht, berichtet die New York Post.

Nach vielen Jahren geschnappt

Gemeinsam mit mehreren Mittätern soll der Tierarzt von zwischen September 2004 und Januar 2005 ein Kilo Heroin auf diese Weise geschmuggelt haben. Bei einer Razzia einer kolumbianischen Drogenfarm flog der Schmuggel auf. Dabei konnten zehn Welpen gerettet werden, von denen drei später an Infektionen starben.

Der Schmuggler konnte fliehen, wurde aber schließlich 2015 in Spanien geschnappt und im Mai diesen Jahres in die USA ausgeliefert.

Nun droht ihm eine Mindeststrafe von zehn Jahren Gefängnis, das maximale Strafmaß ist lebenslänglich.

Dorgendelikte werden in den USA streng geahndet, doch Tierfreunde schockiert vor allem die Art und Weise des Schmuggels durch diesen Tierarzt und seine Mittäter. Die hilflosen Welpen waren nichts weiter als Säcke aus Fleisch und Blut, die entsorgt wurden, als sie ihren eingebüßt hatten. Teile diesen Beitrag, um auf die grausame Praxis hinzuweisen!