Quelle: Sue-Ann Eulitz/Facebook

Tierquäler nageln Eichhörnchen an einen Baum

Bad Liebenwerda/Brandenburg: Es ist ein Foto, was auf den ersten Blick vielleicht sogar noch so wirkt, als würde ein kleiner Nager grade einen Baum hochklettern.

Doch das, was eine 18-jährige Frau im brandenburgischen Bad Liebenwerda da auffinden musste, war alles andere als ein fröhlich kletterndes Eichhörnchen.

Das Tier wurde an den Baum genagelt!

Tierfreunde und Tierschützer sind entsetzt.

Tierquäler nageln Eichhörnchen an einen Baum

Es muss ein Anblick gewesen sein, den die junge Frau wohl nicht so schnell vergessen wird.

Am vergangenen Mittwochmorgen, 20.11., entdeckte die 18-Jährige etwas Ungewöhnliches an einem Baum in der Riesaer Straße in Bad Liebenwerda.

„Also zu allererst für die Leute, die es noch nicht erkannt haben…dieses kleine Lebewesen habe ich heute früh ANGENAGELT an einem Baum in der Riesaer Straße gefunden“, beschreibt die „Finderin“ die Tat.

Das Tier wurde mit zwei Nägeln in den Vorderläufen an einen Baum genagelt und dort hängen gelassen.

„Es zerreißt mir das Herz wie manche Idioten so mit hilflosen Lebewesen umgehen können…“, erklärt sie schockiert.

Ich entschuldige mich im voraus für meine Wortwahl aber für solche "Menschen" habe ich einfach keine anderen Worte…

Gepostet von Sue-Ann Eulitz am Mittwoch, 20. November 2019

Ob das Eichhörnchen bereits vor dem Annageln tot war oder erst dabei gestorben ist, ist bisher nicht bekannt.

Wie die Lausitzer Rundschau berichtet, soll der Kopf des Eichhörnchen nach hinten gehangen haben und seine Augen weitaufgerissen gewesen sein.

Dazu sagte die 18-Jährige: „Das Eichhörnchen sieht äußerlich völlig intakt aus.“

Die Stadtverwaltung Bad Liebenwerda weiß zwar von dem Vorfall, möchte sich bisher allerdings nicht äußern. Der Tatort wird erst untersucht, bevor Schlüsse über Tathergang und Täter gezogen werden.

Im Internet herrscht bereits ein riesender Ansturm von wütenden Kommentaren. Die Empörung über die unbekannten Tierquäler ist enorm.

Ob schon zuvor tot oder nicht, diese grauenhafte Tat sollte nicht unbestraft bleiben!

Gemeinsam für den Tierschutz!