Treuer Hund wartet nach Tod seines Herrchens durch Covid-19 noch 3 weitere Monate im Krankenhaus

Die Loyalität und Liebe, die man von einem Vierbeiner empfangen kann, ist einfach unglaublich und viele Menschen verdienen sie auch nicht.

Das wird jeder wissen, der schon einmal einen Hund oder eine Katze besessen hat oder besitzt. Dieses Zusammenleben ist von ungeheurem Wert und gemeinsam kann man viel aufbauen und erreichen.

Diese Liebe geht auch weit über das Leben hinaus und bleibt über den Tod hinaus bestehen. Während Menschen um ihre Haustiere trauern, wird man hin und wieder Zeuge davon, wie das die Vierbeiner ebenfalls tun.

In China machte etwa ein Hund Schlagzeilen, nachdem er noch drei Monate im Krankenhaus verbracht hatte, obwohl sein Besitzer, der dem Coronavirus erlag, bereits das Zeitliche gesegnet hatte.

Der siebenjährige Xiao Bao, was übersetzt so viel wie „Kleiner Schatz“ bedeutet, war von Anfang an dabei, als im Februar plötzlich der Coronavirus in dem asiatischen Land ausbrach.

Laut Berichten wurde daraufhin auch Xiaos Herrchen in das Taikang Krankenhaus in Wuhan gebracht, wo er aber leider bereits fünf Tage später den Kampf gegen das Virus verloren hatte.

Mit gebrochenem Herzen wartete Xiao dann schmerzvolle drei Monate in der Eingangshalle des Krankenhauses auf die Rückkehr seines geliebten Herrchens. Die Krankenhausmitarbeiter unternahmen mehrere Versuche, um den armen Vierbeiner aus dem Krankenhaus zu befördern, sie scheuchten ihn sogar weg. Doch nur kurze Zeit später kam er immer wieder.

Als Mitte April die Maßnahmen in China gelockert wurden, durfte auch der Supermarkt in dem Krankenhaus wieder öffnen und der Leiter des Marktes begann, Xiao zu füttern und sich um ihn zu kümmern, weil er ja niemanden mehr hatte.

Der Mitarbeiter namens Wu Cuifen sagte: „Mir wurde gesagt, dass das Herrchen von Xiao Bao, ein Rentner, am Coronavirus erkrankt war und hier aufgenommen wurde. Als er starb, wusste Xiao Bao nicht, wohin er sollte und er blieb im Krankenhaus, um auf sein Herrchen zu warten.

Seitdem hat er das Krankenhaus nicht mehr verlassen. Es hat mich sehr berührt und motiviert zu helfen. Ich habe dann angefangen, mich um ihn zu kümmern und ihn in den Laden gelassen.

Jeden Morgen, wenn ich den Markt öffnete, wartete Xiao Bao bereits auf mich. Er begleitete mich den ganzen Tag.“

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Ende Mai gingen bei der Krankenhausleitung mehrere Beschwerden wegen Xiaos Anwesenheit auf den Fluren ein. Die Krankenhausmitarbeiter kontaktierten daraufhin die Wuhan Small Animal Care Association, damit Xiao nun endgültig abgeholt wurde.

Eine traurige Geschichte und ein weiterer Beweis dafür, dass Hunde wirklich der beste Freund des Menschen sind.

Hoffentlich wurde in der Zwischenzeit ein liebevolles Zuhause für Xiao gefunden, wo er die Fürsorge erhält, die er verdient.

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