Unverschämter Tourist schlägt arme Baby-Robbe immer wieder mit einem Schuh – nur um bekannter zu werden

Achtung: Der folgende Fall könnte viele Leser nicht geeignet sein.

Eine ahnungslose und unschuldige Baby-Robbe lag schlafend auf einem sandigen Strand und fühlte sich einfach nur wohl, als diese Stille plötzlich unterbrochen wurde. Ein Tourist hatte sich dem süßen Tier nämlich genähert und filmte sich bei dem, was er gleich machen sollte.

Der Tourist war nicht allein, wie man im Hintergrund des Videos hören kann. Es waren also mindestens zwei Menschen beteiligt, als die verschlafene Baby-Robbe von ihnen angegriffen und verletzt wurde, anstatt es einfach nur in Ruhe zu lassen.

„Deine Mama hat gesagt, dass du aufstehen sollst!“ sagt eine Frauenstimme, die lachend im Hintergrund des Videos zu hören ist.

Mit einem Schuh filmt sich daraufhin ein Mann, der damit die Baby-Robbe schlägt und „wach auf, wach auf“ schreit, immer wieder. Wie die Daily Mail berichtete, ist ein chinesischer Dialekt zu erkennen.

Ohne sich auch nur einen Gedanken über die Baby-Robbe zu machen, schlägt der Mann immer wieder auf das Tier ein. Es dauert unzählige Schläge, ehe die arme Robbe aufwacht. Man erkennt innerhalb von Sekunden, dass sich die Robbe sichtlich unwohl fühlt, weil die Menschen so nah an ihr sind. Das Tier vergeudet auch keine Zeit und rennt so schnell es kann, als würde es im sein Leben laufen.

Wo das Video herkommt, ist unklar. Und man weiß bislang auch nicht, wo es zu diesem Vorfall kam, doch es gibt Spekulationen, dass es in Namibia vorgefallen sein könnte.

Laut anderen Berichten könnte das Video auch von einer Frau auf der chinesischen Version von TikTok, die Douyin heißt, hochgeladen worden sein. Schnell ging das Video viral und die China Cetacean Alliance, eine internationale Organisation, die sich um den Schutz von Tieren kümmert, wurde darauf aufmerksam.

Die Organisation verurteilte das Video und kritisierte das Motiv, was dahinter stand. Sie geht davon aus, dass die Touristen den Vorfall nur filmten, um Aufmerksamkeit in den sozialen Medien zu bekommen und die Anzahl ihrer Zuschauer zu steigern. Dabei sollte es doch klar sein, dass nichts und niemand für etwas Ruhm im Internet verletzt werden darf.

Das Video wurde von der China Ceacean Alliance mit folgenden Worten geteilt: „Abgesehen von den Gefahren und dem Risiko, sich mit Krankheiten anzustecken, etwas so Dummes und Diabolisches zu machen, nur für etwas Ruhm im Internet, diskreditiert die Chinesen als Touristen.

Wir hoffen, dass alle sozialen Medien dabei helfen können, dass sich die öffentliche Wahrnehmung ändert und Natur und Wissenschaft mehr respektiert wird. Hört bitte auf, die sensationsgeilen Accounts zu unterstützen, die dem Image des Landes schaden!“, fügte die China Cetacean Alliance hinzu.

Video inside article shows a sleeping baby seal being beaten by a Chinese tourist with a slipper 'to wake it up’. A…

Gepostet von Different Rhythm Foundation am Dienstag, 7. Juli 2020

Das Video wurde zudem auf dem chinesischen sozialen Medium namens Weibo geteilt und wurde mittlerweile fast fünf Millionen Mal angesehen und viele User verurteilten die Brutalität, die gegen das arme Tier verübt wurde.

Laut weiteren Berichten sollen weitere Videos von dem Touristen auf seinem Account auf Douyin zu finden sein, auf denen er weiter Tiere misshandelt. Und diese Videos wurden alle am gleichen Strand aufgenommen. Kurz nach Bekanntwerden, dass dort weitere Videos kursieren, wurden sie allerdings gelöscht.

Viele User regten sich (zurecht) über das Video, auf dem die arme Baby-Robbe gequält wurde, auf.

„Was ist falsch mit ihm? Einfach nur beschämend für die chinesische Bevölkerung. Man sollte sie auf eine schwarze Liste packen und sie nicht mehr reisen lassen“, sagte ein User, während ein anderer sagte: „Das ist einfach so widerlich…“

Zu lesen waren auch Kommentare wie: „Sich einen Witz aus Tierquälerei machen, das ist schrecklich!“

Es ist nicht überliefert, ob die Baby-Robbe Schäden davongetragen hat.

Hoffentlich werden die Schuldigen noch gefasst und entsprechend bestraft.

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