Foto: Neunkircher Zoo/Facebook.com (Screenshot)

Wegen Corona geschlossen: 53-jährige Elefantendame darf im Neunkircher Zoo ihr Gehege verlassen und umherschlendern

All den Restriktionen und teilweise Verboten, die von der Bundesregierung ausgesprochen wurden, gelten in der Regel natürlich nur für uns Menschen.

Dazu zählen etwa 1,5 – 2 Meter zu Menschen Abstand halten, die nicht zum engsten Familienkreis zählen, also mit dem man auch unter einem Dach lebt, oder das ordentliche Händewaschen, um dem gefährlichen Coronavirus keine Möglichkeit zu geben, sich weiter zu verbreiten.

Doch während das öffentliche Leben größtenteils für uns Menschen stillsteht und man sich nur auf das Nötigste beschränken soll, sind Tiere in dieser Situation genauso betroffen.

Für Haustiere ändert sich womöglich nicht allzu viel, außer dass sie verwundert sein werden, dass das Herrchen oder Frauchen jetzt viel länger zu Hause sein wird und nicht mehr ungestört in den Tag hineinleben kann.

Andere Tiere, wie in Tierheimen oder die auf den Straßen leben, haben es dagegen um einiges schwieriger. Dort sinken die Chancen, adoptiert zu werden oder dass ihnen geholfen wird.

Ähnlich aber nicht ganz so schlecht dürfte es auch Tieren ergehen, die im Zoo leben. Denn auch diese Einrichtungen sind momentan geschlossen, sie werden aber weiterhin von ihren Pflegerinnen und Pflegern versorgt.

Und für eine Elefantendame hatte diese schwierige Zeit ein besonderes Erlebnis zur Folge, wie die Bild berichtete.

Genauer gesagt geht es um die 53-jährige Elefantendame Kirsty, die im Neunkircher Zoo ihr Zuhause hat.

Sie durfte vor ein paar Tagen, weil der Zoo geschlossen ist und keine Zoobesucher erwartet werden, ganz entspannt die Mittagssonne genießen und sich mal bei ihren Nachbarn umgucken.

Dabei hat Kirsty unter anderem den Bambus am Schneeleopardengehe gestutzt und dabei sogar noch einen kleinen Snack für die Paviane hinterlassen, schreibt der Zoo in seinem Facebook-Post.

Für die Elefantendame war es zwar nicht der erste Ausflug dieser Art, normalerweise ist das nur möglich, wenn der Zoo noch nicht geöffnet hat und keine Menschen in Gefahr gebracht werden, trotzdem sind es großartige Bilder, die dabei entstanden.

Eine Zoo-Sprecherin verwies dabei auch auf das tadellose Verhalten der Elefantendame:

„Kirsty verhält sich nicht anders als im Gehege. Sie ist weiterhin sehr folgsam und hört gut auf die Pfleger.“

Weil sie das so entspannt und ohne Vorkommnisse tat, darf sich Kirsty in Zukunft auch auf weitere Runden außerhalb ihres Geheges freuen:

„Zurzeit kann man ihr das alle paar Tage gönnen …“

Wer also in der Nähe wohnt und einen ausgewachsenen Dickhäuter auf den normalen Wegen sieht, muss nicht in Panik verfallen.

Das ist nur Kirsty, die sich einen Nachmittagsspaziergang gönnt.

Teile diesen Artikel, wenn man auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin das Positive sehen muss.