Quelle: Hersbrucker Tierheim/Facebook

Hundewelpe Maya gequält und ausgesetzt: „Uns zerreißt es das Herz. Für Maya kam jede Hilfe zu spät“

Es kann unzählige Gründe geben, warum Menschen ihre Hunde doch nicht mehr bei sich behalten können oder wollen.

Lösungen gibt es dafür reichlich.

Sicherlich keine ist es, den treuen Vierbeiner auszusetzen und am ehesten noch zu quälen. Dennoch gibt es immer wieder bestürzende Fälle von Hunden, die ausgesetzt und zum Sterben zurückgelassen werden.

Das Tierheim in Hersbruck musst nun kürzlich wieder direkt mitbekommen, wie eine kleine Fellnase noch im Welpen-Alter einfach seinem Schicksal überlassen und völlig verwahrlost wird.

Hersbruck/Bayern: Das Hersbrucker Tierheim war in regem Aufruhr. Am Mittwoch (26.06.) fand ein Sportler einen kleinen und sehr abgemagerten Chihuahua umherirren.

Der Zustand des kleinen Welpen war so schrecklich, dass eine Passantin den Notruf wählte und die Polizei alarmierte.

Diese leitete den Fall an den Notdienst des Hersbrucker Tierheims weiter.

Update: Fundwelpe aus Lauf an der Pegnitz verstorben Uns zerreißt es das Herz. Für Welpe Maya kam jede Hilfe zu…

Posted by Hersbrucker Tierheim on Wednesday, 26 June 2019

Kurz vor dem Tod gefunden

Wie inFranken.de berichtet, gab Martina Höng, Leiterin des Tierheims in Hersbruck, danach an, dass es normalerweise sehr schwer ist, einzuschätzen wie alt ein Chihuahua ist und dementsprechend oft nicht klar ist, wie viel er eigentlich wiegen sollte.

Maya, wie sie den kleinen Hundewelpen tauften, wog 430 Gramm und war in katastrophalem Zustand.

Die kleine Hündin soll zwischen zehn und zwölf Wochen alt gewesen sein.

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Weil sie so schwach war, dass sie nicht mal stehen konnte, entschied das Tierheim sie in die Tierklinik in Nürnberg zu bringen. Das Ergebnis der Untersuchung:

Maya war nicht nur stark unterernährt, sondern hatte auch eine Entzündung am Auge, die verklebt und eiterte.

„Uns zerreißt es das Herz. Für Welpe Maya kam jede Hilfe zu spät“

Höng sagte, sie war in „erbärmlichen Zustand“.

Trotz einem Kampf durch die ganze Nacht, kam am Morgen die bittere Klarheit. Maya litt zu sehr, ihre Chancen auf eine Genesung waren zu gering. So musste entschieden werden, dass man sie einschläferte.

„Uns zerreißt es das Herz. Für Welpe Maya kam jede Hilfe zu spät“, schrieb das Tierheim nach dem Tod des kleinen Welpen.

Nun wird alles getan, um den Besitzer ausfindig zu machen, damit er sich für Mayas Schicksal verantworten muss.

Hinweise, die helfen könnten den Besitzer zu finden, können jederzeit unter [email protected] oder bei der Polizei Lauf a.d. Pegnitz gemeldet werden.

Wie kann ein Mensch so grausam zu einem Tier sein? Maya hat ein besseres Leben verdient.

Wir hoffen, du hast auf der anderen Seite ein ruhigeres und liebevolleres Leben kleine Fellnase!