Trumps engste Vertraute hat einen neuen Spitznamen – Wer ist Natalie Harp?

Natalie Harp, die persönliche Assistentin, die zu einer der unentbehrlichsten Mitarbeiterinnen Donald Trumps geworden ist, hat einen weiteren Spitznamen bekommen.

Der Spitzname lautet „Binkie“ – im Amerikanischen die Bezeichnung für einen Schnuller oder ein Schmusetuch, an dem sich Kleinkinder festhalten.

Die Reporterin Maggie Haberman von der New York Times machte den Ausdruck am Sonntag bei MS NOW öffentlich und erklärte, Harp sei für Trump faktisch zum Sicherheitsobjekt geworden. Zuvor hatte ihr die Bezeichnung „menschlicher Drucker“ angehangen – wegen ihrer Angewohnheit, Trump Nachrichtenartikel und Social-Media-Beiträge in Großformat ausgedruckt vorzulegen.

Harp steht hinter etlichen Truth-Social-Beiträgen

Harps Rolle hat sich in ihren sechs Jahren an Trumps Seite erheblich gewandelt. Sie sitzt inzwischen vor dem Oval Office und ist dafür zuständig, viele seiner Truth-Social-Nachrichten zu tippen und zu veröffentlichen – darunter zahlreiche der berüchtigten nächtlichen Beiträge.

Ein Ausschnitt aus der Apple-TV-Dokumentation „The Art of the Surge“ zeigt, wie sie Trumps Gedanken in Echtzeit mitschreibt, während er im Kreis ranghoher Mitarbeiter Kamala Harris‘ Parteitagsrede von 2024 verfolgt.

Der Vorfall mit dem Catering-Fahrzeug

Im Juli, nach dem NATO-Gipfel in Ankara, wurde Trump nach einer Bedrohungsmeldung mit Iran-Bezug verdeckt in einem Catering-Fahrzeug von Bord der Air Force One gebracht und auf eine andere Maschine verlegt. Die ursprüngliche Maschine startete anschließend mit Personal und Journalisten an Bord und diente faktisch als Ablenkung. Öffentlich bekannt wurde der Vorgang erst Wochen später, Mitte August.

Mit Donald Trump wechselten unter anderem Natalie Harp, der langjährige Mitarbeiter Dan Scavino, Walt Nauta und Verteidigungsminister Pete Hegseth das Flugzeug. Auf der ursprünglichen Maschine blieben unter anderem Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent.

Wie belastbar die Bedrohungsmeldung war, ist umstritten. Sie soll ursprünglich vom israelischen Geheimdienst stammen; auch innerhalb der CIA gab es Zweifel.

Was an der Kündigungs-Erzählung nicht stimmt

In sozialen Netzwerken kursierte die Behauptung, Pressesprecherin Karoline Leavitt sei auf der gefährdeten Maschine zurückgelassen worden und habe deshalb ihren Rücktritt erklärt. Verbreitet wurde sie unter anderem von der iranischen Botschaft in Südafrika.

Belege dafür gibt es nicht. Das Weiße Haus erklärte, Leavitt sei auf der Reise gar nicht dabei gewesen. Ihren Rückzug zum Monatsende kündigte sie Mitte August an und begründete ihn damit, sie könne seit der Rückkehr aus dem Mutterschutz ihren beiden kleinen Kindern nicht gerecht werden.

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