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Ihr Mann drängt sie bei der Geburt dazu, den Jungen aufzugeben – 29 Jahre später gehört ihm die Welt

Ding Dings Einstieg ins Leben war alles andere als einfach. Auf den Rückhalt eines Menschen konnte er jedoch von Geburt an zählen: seine Mutter verlor niemals das Vertrauen in ihren Sohn und seinen Erfolg.

Ding Ding kam vor 29 Jahren in Zentralchina auf die Welt. Bei seiner Geburt wäre er aufgrund einer Komplikation fast erstickt, die dazu führte, dass das Baby mit einer Zerebralparese auf die Welt kam.

Weil sie vermuteten, dass er entweder behindert oder mit einer schweren Intelligenzminderung geboren werden würde, rieten die Ärzte Ding Dings Mutter dazu, ihren Sohn aufzugeben. Sein Vater stimmte zu und versuchte, seine Frau zu überzeugen, einzulenken und den Rettungsversuch abzubrechen. Er dachte, Ding Ding würde seiner Familie zur Last fallen, wie die South China Morning Post berichtet.

Doch Zou Hongyan, Ding Dings Mutter, weigerte sich, ihren Sohn aufzugeben – und 29 Jahre später hat er längst bewiesen, wie sehr die Ärzte und sein Vater sich geirrt haben.

Den Jungen aufzugeben, das kam für diese Mutter nicht in Frage. Zou Hongyan ließ sich von ihrem Ehemann scheiden und zog Ding Ding ganz allein groß. Finanziell war das kein einfaches Unterfangen, doch Zou konnte sich und ihren Sohn mit einem Vollzeit- und zwei Teilzeitjobs über Wasser halten.

Zou schenkte ihrem Sohn ihre volle Aufmerksamkeit. Sie brachte ihn zur Physiotherapie, spielte Spiele und löste Rätsel mit ihm, um seine Intelligenz zu schärfen. Sie war fest entschlossen, Ding Ding trotz seiner Krankheit ein erfolgreiches Leben zu ermöglichen.

Ich wollte nicht, dass er sich wegen seiner körperlichen Probleme schämt. Weil seine Fähigkeiten in vielerlei Hinsicht beeinträchtigt waren, war ich ziemlich streng mit ihm, hart daran zu arbeiten, in seinen Problembereichen aufzuholen,“ meinte Ding Dings Mutter.

Sie bestand zum Beispiel darauf, dass ihr Sohn lernt, mit Stäbchen zu essen, obwohl ihm das besonders schwer fiel.

Ding Dings harte Arbeit und die Disziplin seiner Mutter zahlten sich aus. Heute ist ihr Sohn 29 Jahre alt und studiert an einer der besten Universitäten der Welt: Harvard.

Er schreibt seinen akademischen Erfolg und die Überwindung seiner körperlichen Einschränkungen der ständigen Unterstützung seiner Mutter zu.

Ding Dings Mutter hat ihren Sohn nicht in die USA begleitet, sondern ist in China geblieben. So aufregend das Leben an der amerikanischen Eliteuniversität auch ist, er vermisst seine ständige Unterstützerin, die er seine „spirituelle Mentorin“ nennt, sehr.

 

Niemand glaubte an Ding Ding, nicht einmal sein eigener Vater. Nur seine Mutter stand hinter ihm, welche Hürden ihm das Leben auch in den Weg legte. Dank seiner Entschlossenheit und ihrer Unterstützung hat er es bereits jetzt weiter gebracht, als die meisten seiner Mitmenschen.

Ding Dings Geschichte beweist einmal wieder, dass unser Pfad im Leben nicht vorgegeben und nichts unmöglich ist. Teilt sie, wenn euch sein Erfolg auch inspiriert hat!

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