Mädchen (2) wird mit kochendem Wasser überschüttet, machte in Windel

Mädchen (2) wird mit kochendem Wasser überschüttet, weil es in die Windel machte – stirbt 5 Tage später

Ein zweijähriges Mädchen muss Unfassbares erlebt haben, für etwas, das für Kinder in ihrem Alter völlig normal ist und nichts Außergewöhnliches. Maddilyn-Rose Stokes und alle anderen Kinder, die ebenfalls noch Windeln tragen, brauchen hin und wieder einen Windelwechsel. Doch anstatt dass ihr geholfen wurde, bezahlte das Mädchen mit ihrem Leben, weil sie in die Windel gemacht hatte.

Maddilyns Eltern, Shane und Nicole, hielten es für richtig, sie dafür zu bestrafen, dass sie eine volle Windel hatte. Laut der Daily Mail soll ihr Vater sie dann sogar unter kochendes Wasser gehalten haben. Das Wasser war so heiß, dass sie sich ihren Rücken verbrühte und die Haut zwischen ihren Beinen. Vor Gericht wurde ausgesagt, dass das Mädchen entsetzlich geschrien haben muss, während sie von ihren Eltern gefoltert wurde.

Shane David Stokes (33) und Nicole Betty Moore (26) wurden schuldig gesprochen, ihre Tochter gequält und ihr nicht geholfen zu haben. Sie müssen für diese grausame Tat ins Gefängnis.

Stokes gab zu, für die Verletzungen und Verbrühungen verantwortlich zu sein und seine Tochter anschließend nicht behandelt zu haben. Statt ihr Baby ins Krankenhaus zu bringen, suchte das Paar im Internet nach Hilfe. Sie benutzten Aloe Vera Bandagen, doch fünf Tage später wurde das kleine Mädchen von Notärzten bewusstlos im Haus der Familie in Northgate, USA. Sie wurde zwar sofort in ein Krankenhaus gebracht, doch jede Hilfe war zu spät.

Die Behörden gaben an, im Haus blutige Bandagen gefunden zu haben, sowie Toilettenpapier und Matratzen im ganzen Haus, daran konnte man erkennen, wie schlimm die Verletzungen waren. „Sie muss unvorstellbare Schmerzen gehabt haben, konnte nicht mehr laufen“, sagte Staatsanwältin Sarah Farnden vor Gericht. „Sie war dehydriert du schwach, bevor sie ins Delirium fiel und bewusstlos wurde.“

Das Mädchen schrie zuvor vor Schmerzen und ihr Vater soll ihr Antidepressiva gegeben haben, bevor sie starb. Das ergaben die Blutuntersuchungen.

Stokes und Moore versteckten die Verletzungen ihrer Tochter fünf Tage lang und fürchteten das Jugendamt, erst recht, weil Maddilyn-Rose wegen Unterernährung als Baby schon einmal aufgesucht wurde. Hätte sie in diesem Fall medizinische Hilfe bekommen, hätte sie wohl überlebt.

Anwalt Eoin Mac Giolla Ri sagte, dass der Tod des Kindes nur dadurch zustande kam, weil die Eltern „ihr schlimmstes Bestes“ gaben.

Moores Anwälte behaupteten, dass sie nicht für die Verletzungen des Kindes verantwortlich gemacht werden kann, sie wollte angeblich auch einen Krankenwagen rufen. Sie war allerdings auch der Meinung, dass es ihrem Kind von alleine besser gehen würde. „Sie machte es nicht, weil sie sich nicht kümmerte; sie hatte Angst, dass man ihr das Kind wegenehmen würde“, sagten die Anwälte vor Gericht.

Als die Verletzungen vor Gericht vorgelesen wurden, sollen die Eltern völlig regungslos geblieben sein.

Richter David Jackson sagte, dass der Tod des Mädchens „fürchterlich und eine Tragödie“ sei. „Die Bedenken, die sie sich selbst gegenüber hatten, gingen zu Kosten ihrer Tochter – es kostete das

Leben ihrer Tochter. Die größte Tragödie daran ist, dass sie ihre Tochter nicht ins Krankenhaus gebracht haben, sie taten nichts, man hätte ihr Leben retten können und man hätte sie von dem Schmerz befreien können. Sie hätte nicht fünf Tage unglaubliche Schmerzen ertragen müssen – sie beide tragen dafür die komplette Verantwortung.“

Stokes bekam eine 11-jährige Haftstrafe, Moore muss neun Jahre und sechs Monate hinter Gitter.

Eine wahre Familientragödie, die aber jederzeit verhindert werden können.

Ruhe in Frieden, armer Engel.

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