In der vergangenen Woche ereigneten sich in Brasilien zwei erschreckende Unfälle beim Wandern und bei Extremsportarten. Jetzt macht ein weiterer Unfall Schlagzeilen – auch wenn er sich vor einigen Jahren ereignet hat. Ein 30-Jähriger posierte für ein Foto, das später als „verflucht“ bezeichnet wurde, mit seiner Freundin – kurz bevor er 200 Meter in den Tod stürzte.
Ein lächelndes Selfie hielt fest, was der letzte gemeinsame Moment eines Paares werden sollte – und das herzzerreissende Bild hat seitdem Menschen auf der ganzen Welt bewegt.
Andrea Mazzetto (30) war mit seiner Freundin Sara Bragante in der Nähe der Stadt Rotzo in Norditalien auf einer Wanderung, als die Tragödie geschah.
Das Paar machte einen kurzen Halt, um ein gemeinsames Foto zu schießen, während es die malerische Felsformation „Altar Knotto“ erkundete. Auf dem Bild lächeln beide – ahnungslos, dass sich ihr Leben gleich für immer verändern würde.
Berichten zufolge liess Andrea kurz nach der Aufnahme sein Handy fallen. Als er versuchte, es aufzuheben, verlor er den Halt und stürzte rund 200 Meter eine Klippe hinab.
Rettungskräfte leiteten sofort eine Suchaktion ein und erreichten das Gebiet per Hubschrauber – doch Andrea wurde noch am Einsatzort für tot erklärt.
Das „verfluchte letzte Foto“
Erste Berichte deuteten darauf hin, dass er versucht habe, Saras Handy aufzuheben, doch die Behörden bestätigten später, dass es sein eigenes Gerät war, das heruntergefallen war.
Mazzetto hatte seine knapp 2.500 Instagram-Follower regelmässig mit Beiträgen über seine Wanderung mit Bragante auf dem Laufenden gehalten. Seine Freundin teilte später das lächelnde Selfie, das kurz vor dem Tod ihres Liebsten aufgenommen worden war.
Sie bezeichnete das Bild als ihr „verfluchtes letztes Foto“.
„Du wirst immer bei mir sein, mein kleiner Bär“, schrieb sie in einem herzzerreissenden Abschiedspost.
Das tragische Bild ist seither zu einer schmerzlichen Erinnerung daran geworden, wie schnell sich das Leben verändern kann – und wie kostbar jeder Moment mit geliebten Menschen wirklich ist.
Unsere Gedanken sind bei Andreas Familie, seinen Freunden und allen, die von diesem erschütternden Verlust betroffen sind.
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