Arzt stellt fälschlicherweise Krebsdiagnosen bei Kindern, damit Eltern private Behandlung in Anspruch nehmen

Jeder, der schon einmal gegen die Krankheit Krebs ankämpfen oder einem geliebten Menschen dabei zusehen musste, der weiß, wie schrecklich das ist.

Es ist nach wie vor eine Bedrohung für uns Menschen und nimmt jedes Jahr unzählige Leben von guten Menschen.

Umso schlimmer ist dabei der Gedanke, dass etwa ein Arzt auf die Idee kommt, falsche Krebsdiagnosen zu stellen, nur um dadurch mehr Geld zu verdienen. Erst recht, wenn es bei dem Patienten um ein Kind geht.

Laut mehreren Berichten ist das aber leider passiert, wodurch ein Kinderarzt angeklagt wird, falsche Krebsdiagnosen bei drei Kindern gestellt zu haben.

Dr. Mina Chowdhury, der als Geschäftsführer einer privaten Gesundheitsgesellschaft in Glasgow, Schottland, arbeitete, stand unter so großem Druck, dass er Eltern durch falsche Krebsdiagnosen ihrer Kinder in Angst und Schrecken versetzte.

Der Arzt versetzte eine Mutter in große Panik, als sie ihr erzählte, dass ihre Tochter Magenkrebs habe, der schnell streuen würde, sollte ihre Tochter nicht privat behandelt werden. Es wird vermutet, dass er das Gleiche bei zwei weiteren Kindern gemacht haben soll.

Er empfahl Scans und weitere Tests, die alle in seiner finanziell in Schieflage geratenen Firma, Meras Healthcare, gemacht werden sollten.

Die Mail Online berichtete, dass der Medical Practitioners Tribunal Service (MPTS) darüber entscheidet, ob der Arzt seine Approbation behalten darf. Sollte sein Tun als „schädlich“ eingestuft werden, wird er sie wohl verlieren.

Neben diesen Anschuldigungen soll Dr. Chowdhury die betroffenen Eltern darüber informiert haben, dass sie lange Wartelisten für ihre Kinder zu befürchten haben, sollten sie Hilfe über den National Health Service (wo die Behandlung kostenlos gewesen wäre) in Anspruch nehmen.

Außerdem behauptete er, dass es bestimmte Geräte nicht in Schottland gebe.

Der Vorsitzende des Gerichts, James Newton-Price, sagte dazu:

„Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Dr. Chowdhury nicht dafür gesorgt hat, dass Patienten A, B und C keine klinische Hilfe bekam, außerdem konnte nach weiteren Untersuchungen festgestellt werden, dass er falsche Krebsdiagnosen stellte, wofür er darüber hinaus noch unnötige und falsche Tests in London durchführte.

Er überzeugte die Eltern A, B und C davon, unnötige Tests im Zuge der falschen Krebsdiagnose durchzuführen.

Foto: Shutterstock

Das Gericht kommt zu dem unausweichlichen Entschluss, dass Dr. Chowdhury so gehandelt hat, um die Einnahmen zu steigern und die Verluste seines Unternehmens auszugleichen und deswegen hatten all seine Taten eine finanzielle Motivation.“

Bei einer Anhörung im Oktober hatte die Mutter eines Kindes – aufgeführt als Eltern A – ausgesagt, dass Dr. Chowdhury zunächst ihre Tochter gebeten habe, den Raum zu verlassen, um dann ihr zu sagen: „Wir müssen jetzt ein ernstes Gespräch führen. Wir führen jetzt ein Gespräch, wovor alle Eltern Angst haben. Wir reden jetzt über das Wort, das mit K beginnt.“

Als die Mutter ihre Tochter dann von Unfall- und Notfallärzten untersuchen ließ, konnten sie keine Leiden feststellen, die Dr. Chowdhury diagnostiziert hatte.

Ich kann mir nicht vorstellen, in was für einer Achterbahn der Gefühle sich diese armen Eltern und Kinder befunden haben müssen.

Sollte Dr. Chowdhury schuldig gesprochen werden, hoffe ich, dass er die gerechte Strafe erhält.

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