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Esslingen: Rettungskräfte werden von 15 Jugendlichen attackiert und aufgehalten

Leider kommt es immer wieder vor, dass Einsatzkräfte, egal ob Polizei, Notarzt oder Feuerwehr, von Beistehenden aufgehalten werden.

Dies kann verschiedenste Gründe haben. Förderlich ist es nie!

Erst vor kurzem behinderten Passanten einen Rettungseinsatz und bepöbelten die Einsatzkräfte. Auf der A6 bei Nürnberg platzte einem Polizeibeamten wegen der „Gaffer“ der Kragen.

Die Rettungskräfte in Baden-Württemberg mussten dies allerdings nun in einem Ausmaß erleben, dass so noch nicht zuvor erreicht wurde.

Nachdem 15 Jugendliche einen Krankenwagen attackierten, gibt ein Sprecher an, dass dieses „Ausmaß bislang unbekannt“ ist.

Esslingen/Baden-Württemberg: Im kleinen Ort Wendlingen im Kreis Esslingen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher und den Rettungskräften eines Krankenwagens.

Während die Notärzte dabei waren, ein Mädchen zu versorgen, griff eine Gruppe Jugendlicher den Krankenwagen an und hinderten ihn bei der Weiterfahrt.

Die Polizei musste eingreifen.

Von Jugendlichen attackiert und aufgehalten

Wie die lokale Esslinger Zeitung berichtet, waren Rettungskräfte gerade dabei, ein betrunkenes 14-jähriges Mädchen zu versorgen, als eine Gruppe Heranwachsender auf den Krankenwagen losging.

Es soll sich um knapp 15 Jugendliche gehandelt haben, alle im Alter zwischen 16 und 18 Jahren.

Während Sanitäter eine 14-Jährige versorgten, trommelten mehrere alkoholisierte Jugendliche gegen den Rettungswagen in Wendlingen. Die Polizei sucht Zeugen.

Posted by Eßlinger Zeitung on Saturday, 29 June 2019

Die Gruppe umstellte den Rettungswagen und soll mit Fäusten gegen das Fahrzeug geschlagen haben. Die Täter sind betrunken gewesen.

Da sie den Wagen aufhielten, mussten die Notärzte die Polizei einschalten.

Sieben Streifenwagen waren zur Vertreibung nötig. Die Gruppe soll dabei einmal geflohen und dann wiedergekommen sein. Ein 16-Jähriger wurde festgenommen.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, unter der Telefonnummer 07022/9224-0.

Wie die Polizei bekannt gab, ist es schwer, bei Gruppen-Delikten klar sagen zu können, für was welcher Täter einzeln verantwortlich ist.

„Eine Behinderung von Helfern in einem solchen Ausmaß ist uns bislang unbekannt.“, gibt ein Sprecher laut Esslinger Zeitung bekannt.

Wie stehst du zu den immer wieder aufkommenden Attacken auf und Behinderungen von Rettungseinsätzen?

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