Hamburg: Bereits 1.025 Messerattacken in den ersten neun Monaten

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Hamburg: Bereits 1.025 Messerattacken in den ersten neun Monaten dieses Jahres – knapp vier Taten pro Tag

Wer in einer Großstadt lebt, der wird vermutlich häufiger Zeuge einer Straftat als jemand, der in einer Kleinstadt oder auf dem Land wohnt.

Das verwundert natürlich nicht, wenn man bedenkt, dass eine höhere Bevölkerungsdichte auch mehr Verbrecher anzieht und diese in einer Großstadt leichter untertauchen können.

In diesem Zusammenhang schockiert eine frisch veröffentlichte Zahl aus Hamburg. Dort soll es in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits zu 1.025 Messerattacken gekommen sein.

Denkt man an Hamburg, fallen einem unter anderem die Elbe, die Elbphilharmonie oder die Schanze mit ihren vielen Clubs und Bars ein.

Was viele dabei nicht bedenken, ist, dass solch eine Stadt auch viele Straftäter anzieht, die sich durch Verbrechen den großen Wurf erhoffen.

Ein Indiz dafür ist eine neue Zahl, die laut Bild von der Innenbehörde der Stadt veröffentlicht wurde.

Demnach soll es seit Jahresbeginn bereits zu 1.025 Messerattacken gekommen sein, was gleichzustellen ist mit vier Taten pro Tag.

Anstieg seit Jahresbeginn

Waren es nach den ersten drei Monaten noch 376 Übergriffe, ist die Zahl anscheinend stetig gewachsen und hat bis zum jetzigen Zeitpunkt einen vierstelligen Wert erreicht.

In den Stadtteilen St. Georg (27 Taten), Rahlstedt (24), Billstedt (19) und Jenfeld (14) kam es am häufigsten zu Übergriffen, das hat CDU-Innenexperte Dennis Gladiator (38) abgefragt.

Im Detail sind die Übergriffe aufgeteilt in 712 Fälle, bei dem die Täter mit einem Messer drohte und in 313 Fällen wurde brutal zugestochen.

Jüngstes schreckliches Beispiel für die Brutalität ist ein Fall aus Heimfeld. Dort hatte ein 43-jähriger Serbe aus Eifersucht mehrfach auf seine Freundin (32) eingestochen. Ein 63-jähriger Nachbar, der der Frau helfen wollte, wurde ebenfalls attackiert.

Beide Opfer wurden lebensgefährlich verletzt.

Messertaten werden erst seit der Flüchtlingswelle 2015 von der Polizei separat statistisch erfasst, weil seitdem gefühlt ein Anstieg solcher Fälle vor allem bei Jugendlichen zu erkennen war.

Gladiator sagte dazu:

„Der rot-grüne Senat schläft an dieser Stelle komplett. Die Polizei muss mit noch mehr Schwerpunktkontrollen wie z. B. auf dem Kiez konsequent gegen das Tragen illegaler Waffen vorgehen. Dazu ist die Ausweisung weiterer Waffenverbotszonen in Hamburg der richtige Weg.“

Solche Zahlen sind auf den ersten Blick natürlich recht erschreckend, dennoch muss man auch differenzieren, in welchen Milieus es zu solchen Taten kommt.

Wenn man auf sich aufpasst und immer aufmerksam ist, kann man sich häufig solchen Situationen entziehen.

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