Quelle: Familie Ewald braucht Euch!/GoFundMe

Vater & Bruder starben bereits an Krebs, Mutter schwer krank – nun hat auch Neele (7) einen Hirntumor

Deutschland: Das Schicksal das Familie Ewald durchleben muss, ist einfach nur noch unvorstellbar. Familienmutter Stefanie hatte mit ihrem Mann Sebastian eine bezaubernde Familie aufgebaut.

Mit Sohn Jonas (10) und den Töchtern Neele (7) und Lenja (1) waren sie eine „stinknormale“ Familie, wie sie selbst sagt. Bis nach und nach der Krebs fast die gesamte Familie traf.

Sowohl Jonas und Neele leiden an dem seltenen Li-Fraumeni-Syndrom. Dies bedeutet, dass der Gendefekt häufige und frühe Krebs-Erkrankungen verursacht. Weltweit gibt es nur 400 betroffene, registrierte Familien.

Nachdem Ende letzten Jahres erst Sohn Jonas und dann wenige Monate später Vater Sebastian an den Folgen ihrer Krankheiten starben und Mutter Stefanie selbst gegen Brustkrebs kämpfen muss, kam nun vor wenigen Tagen der Schock bei Tochter Neele.

Die Ärzte geben ihr plötzlich nur noch wenige Wochen…

Vater & Sohn starben bereits an Krebs

Der Gendefekt sorgte dafür, dass Jonas bereits mit zehn Jahren an einem Hirntumor erkrankte. Am 29. Dezember 2019 verstarb der tapfere Kämpfer im Kreis seiner Familie.

Papa Sebastian litt an Lungenkrebs, der bereits im Endstadium war. Metastasen waren in seinem ganzen Körper.

Die ganze Familie unterstützte den Familienvater bei seinem Kampf gegen den Krebs. Doch wie die Familie in ihrem Spendenaufruf erklärte, verstarb Sebastian wenig später am 2. März 2020.

„Auch Papa Basti ging nach ganz langem und schwerem Kampf am 2.3.20 über die Regenbogenbrücke zu seinem Sohn Joni. Nun sind beide für immer im Himmel wieder vereint.

Joni und Basti werden unendlich von ihrer Familie, ihren Freunden und vielen anderen lieben Menschen vermisst werden, die die beiden niemals vergessen und sie immer in ihren Herzen behalten werden.“

Quelle: Familie Ewald braucht Euch!/GoFundMe

Neele (7) mit grausamem Befund

Im Februar 2020 wurde bei Mutter Stefanie daraufhin Brustkrebs festgestellt, bei dem es sich um keinen „leicht zu behandelnden Tumor“ handelt.

Die Familienmutter von Jonas, Neele und Lenja, hat bereits tapfer eine aggressive Chemotherapie und große, umfangreiche Operationen überstanden.

Während Lenja als einziges Kind der Familie ohne den Gendefekt geboren wurde, hat die kleine Neele bereits im Alter von zwei Jahren einen Tumor im Oberschenkel gehabt und diesen so gut es geht überstanden.

Nun folgte allerdings die Nachricht, die Stefanie und all die Familienmitglieder und Freunde der Familie erneut in tiefste Trauer versetzt:

Neele hat einen unheilbaren Hirntumor.

Die Siebenjährige konnte eines Morgens den Arm nicht mehr bewegen:

„In einem Notfall-MRT in der Klinik zeigte sich ein murmelgroßes DIPG (diffuses intrinsisches Ponsgliom), ein bösartiger und nicht operabler Tumor im Hirnstamm.

Wir hoffen, dass sich Neele unter der palliativen Behandlung soweit stabilisiert, dass die Durchführung von Reservetherapien möglich wird.“

Stefanie selbst ist am Boden zerstört und teilt dies auf Facebook.

Es tut uns Leid – wir sehen etwas was da nicht hingehört- Neele 18.10.20 Diagnose DIPG – unheilbar, inoperable…

Gepostet von Stefanie Ewald am Sonntag, 18. Oktober 2020

Familie benötigt Hilfe

„Wir wünschen uns, dass Neele alle sinnvollen Therapieversuche unternehmen kann um noch etwas Lebensqualität zurückzubekommen und noch etwas Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, auch wenn der Tumor nochmal deutlich aggressiver als der ihres Bruders zu sein scheint“, heißt es weiter im Spendenaufruf.

Enge Freunde und Familienmitglieder versuchen alles, um Familie Ewald zu unterstützen, sowohl finanziell als auch mental.

„Wir können ihr ihre Liebsten zwar nicht wiedergeben und sie und ihre auch Familie nicht wieder gesund machen.

 Aber wir können Neele alle sinnvollen Therapien ermöglichen und Steffi das Gefühl geben, dass egal was passiert, Lenja gut versorgt sein ist.“

Für Familien, die das Glück haben, bisher nicht von einer Krebserkrankung betroffen gewesen zu sein, ist es unmöglich, nachzuempfinden, welche unglaubliche Kraft und Lebensenergie notwendig ist, um daran nicht zu zerbrechen.

Wir wünschen Stefanie, Neele und Lenja von Herzen alles Gute für die Zukunft. Jeder, der helfen kann, ist herzlich eingeladen, für Stefanie und ihre Engel da zu sein.