Barron Trump hält sich normalerweise aus dem Rampenlicht fern. Der 19-jährige Sohn von Präsident Donald Trump studiert im zweiten Jahr an der NYU Stern Business School und wechselte im Herbst vom New Yorker Campus nach Washington D.C. Während er theoretisch wieder im Weißen Haus lebt, ist er seit der Amtseinführung seines Vaters Anfang 2025 kaum noch öffentlich zu sehen gewesen.
Doch an Silvester machte Barron eine seltene Ausnahme. Er begleitete seine Eltern zur glamourösen Silvesterparty im Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida – und löste damit eine Welle von Kommentaren aus, die weit über seine beeindruckende Größe von über zwei Metern hinausgingen.
Der unbeholfene Auftritt, der für Gesprächsstoff sorgte
Die Videos von der Feier, die in den sozialen Medien kursierten, zeigten einen sichtlich unwohlen Barron. Im Smoking gekleidet stand er zwischen seinen Eltern Donald (79) und Melania (55), während um ihn herum Gäste tanzten, sich unterhielten und das neue Jahr feierten. Barron selbst blieb nahezu regungslos stehen.
In einem besonders viralen Clip versuchte eine Frau, den jungen Trump zum Mittanzen auf der Tanzfläche zu bewegen – vergeblich. Er ignorierte die Aufforderung komplett und blieb dicht bei seiner Mutter stehen. Sogar als Homeland Security Sekretärin Kristi Noem zu Vanilla Ices „Ice Ice Baby“ tanzte, blieb Barron unbeeindruckt.
Die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. „Armes Kind, warum ihn als Showpony benutzen. Lass ihn zu Hause bleiben und Videospiele spielen“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer merkte an: „Er schaut sich nach einem schnellen Ausgang um.“
Viele kommentierten, dass Barron „unbeholfen“ und „gelangweilt“ aussah. „Er hat diesen Blick, als ob ‚Mama, kann ich jetzt gehen'“, scherzte jemand. Ein besonders kritischer Kommentar lautete: „Er hängt mit 19 Jahren an Silvester mit seinen Eltern ab. Das ist ziemlich erbärmlich. Hat er keine Freunde?“
Body-Language-Expertin analysiert Barrons Körpersprache
Body-Language-Expertin Judi James analysierte die Videos für den Irish Star und kam zu einem interessanten Schluss. Sie beschrieb Barrons Auftreten als „distanziert“ und „etwas unbeholfen“, sah darin aber auch eine gewisse Strategie.
„Barron nutzt seine Größe hier, um einen Blick distanzierter Eleganz anzunehmen, während um ihn herum alle im Party-Modus sind“, erklärte James. „Seine Augenlinie liegt weit über den anderen Gästen, und die Art, wie er scannt – in einer Art Leuchtturm-Rotation – lässt ihn mehr wie Sicherheitspersonal aussehen als wie Teil der Familienaufstellung.“
Die Expertin fügte hinzu: „Er hält die Arme an den Seiten, was hier zwar etwas unbeholfen wirkt, ihm aber zunehmend einen Superhelden-Look verleiht – als ob er bereit für Action wäre.“ James zeigte Verständnis: „Jeder, der sich an die oft grausame Erfahrung von Eltern-Partys in den selbstbewussten Teenager- oder Zwanzigerjahren erinnert, würde mit Barron hier sympathisieren.“
Das Privatleben eines 19-Jährigen unter extremer Beobachtung
Barrons Freundeskreis ist ein Rätsel. Laut einer Quelle, die mit AOL sprach, hat er einen kleinen Kreis von Freunden, mit denen er hauptsächlich über Videospiele und die App Discord kommuniziert. Seine Telefonnummer gibt er nicht heraus – „das würde mehr Ärger schaffen als es wert ist“, so die Quelle.
„Wenn Leute die Nummer bekommen würden, würden sie sie weitergeben, und dann würden eine Million Menschen nonstop anrufen. Man müsste die Nummer ständig wechseln – ein endloses Karussell“, erklärte die Quelle. „Es ist Gamer-Bro-Kultur, sie fragen einander nach ihrem Gamer-Tag. Er kennt die Leute.“
Bei der Silvesterfeier war einer seiner wenigen öffentlich bekannten Freunde dabei: Bo Loudon, ein 19-jähriger konservativer Influencer, der auch beim Weihnachtsessen wenige Tage zuvor zu Gast war.
Die Verschwörungstheorie: Justin Trudeau als Vater?
Doch die wirklich bizarre Wendung nahm die Geschichte, als Barrons Auftreten eine alte Verschwörungstheorie neu entfachte. Einige Social-Media-Nutzer behaupteten erneut, dass nicht Donald Trump, sondern der ehemalige kanadische Premierminister Justin Trudeau Barrons biologischer Vater sei.
„Er fängt an, jedes Jahr mehr wie sein Vater auszusehen!“, schrieb ein Nutzer. „Wow, er sieht aus wie Justin Trudeau“, fügte ein anderer hinzu.
Diese Theorie, die ausschließlich auf einer angeblichen physischen Ähnlichkeit basiert, wurde bereits mehrfach von Faktenprüfern widerlegt. Bored Panda fasste die Fakten zusammen: Die Zeitleiste passt einfach nicht. Justin Trudeau wurde am 25. Dezember 1971 geboren. Sein Vater Pierre Trudeau besuchte Kuba erst 1976 – fünf Jahre nach Justins Geburt. Zudem standen Pierre und Margaret Trudeau damals unter intensiver Medienbeobachtung, was einen geheimen Besuch praktisch unmöglich gemacht hätte.
Die Associated Press widerlegte die virale Geschichte ebenfalls. Kanadische Gesetzgeber Lloyd Axworthy und Allan Rock nannten die Behauptung „zutiefst beleidigend“ und einen Versuch, Trudeau politisch zu untergraben.
Melanias strenge Regeln für Barrons Privatsphäre
Laut Gossip-Kolumnist Rob Shuter ist First Lady Melania Trump über die Videos von der Silvesterparty nicht erfreut. Eine Quelle behauptet, sie habe unmissverständlich klargemacht, dass Barrons Privatsphäre „nicht verhandelbar“ sei.
„Jeder, der beim Filmen oder Fotografieren erwischt wird, muss mit sofortigen Konsequenzen rechnen, einschließlich eines möglichen Verbots aus dem Club“, so die Quelle.
Diese Haltung ist verständlich: Barron ist der einzige minderjährige Trump-Sprössling, der mit dem Medienrummel um seine Familie aufwuchs. Seine Mutter hat ihn stets besonders beschützt – eine Aufgabe, die in Zeiten von Smartphones und Social Media zunehmend schwieriger wird.
Glaubst du, dass Barron Trump in die Fußstapfen seines Vaters treten und eine Karriere in der Politik verfolgen wird? Oder wird er seinen eigenen Weg gehen? Teile deine Gedanken in der Kommentarsektion auf Facebook.
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