Foto: Tierschutz Berlin/Facebook.com

Berlin: Abschiedsbrief eines kranken Tierheim-Welpen geht viral und berührt User – „Jetzt bin ich tot!“

Kommen Tiere jeglicher Art in ein Tierheim, bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder die Besitzer konnten oder wollten sich nicht mehr um das Tier kümmern.

Besonders im Zuge der Corona-Pandemie entschieden sich viele Menschen dazu, ein Haustier anzuschaffen, ohne dass ihnen die Verantwortung oder Verpflichtungen bewusst waren.

Gleichzeitig erfuhr auch der illegale Welpenhandel einen wahren Boom mit teils schrecklichen Auswirkungen.

Eine davon erlebten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Tierschutz am eigenen Leib und wollen nun mit einem herzergreifenden Abschiedsbrief darauf aufmerksam machen, wie RTL berichtete.

„Ich war so süß… jetzt bin ich tot“

Zuvor war ein kleiner und kranker Welpe von seinen Besitzern in ein Tierheim gebracht worden, wo das arme Tier kurz darauf auch starb.

Mit den Worten „Ich war so süß… jetzt bin ich tot. Ich war keine zwei Monate alt. Man fand mich schwerkrank“ beginnt der Abschiedsbrief, mit dem der Berliner Tierschutz auf die Opfer des illegalen Welpenhandels hinweisen möchte.

Der Welpe hatte starken Durchfall und hohes Fieber, musste auch tierärztlich behandelt werden, doch es half alles nichts. Am Ende musste die arme Fellnase sterben.

„Alle hier hatten mich so lieb. Aber es war einfach zu viel für meinen Körper. Ich konnte einfach nicht mehr. Jetzt tut mir nichts mehr weh. Bitte vergesst mich nicht…“

https://www.facebook.com/TierschutzBerlin/photos/a.10150256976474380/10158975818909380/?type=3

In dem Brief, den der Tierschutz Berlin auf Facebook veröffentlichte, warnen die Tierschützer auch noch einmal eindringlich: „Bitte unterstützt den Welpenhandel nicht!“.

Welpen seien nämlich oft sehr krank und leiden an der hoch ansteckenden und akut verlaufenden Infektionskrankheit Parvovirose.

Der Tierschutz schreibt dazu:

„Parvovirose rafft immer wieder Welpen aus dem illegalen Handel dahin. Sie werden „produziert“, importiert, hier verkauft und dann bei den neuen Familien todkrank. Die Besitzer*innen schieben sie dann nicht selten ins Tierheim ab – zu teuer ist die Behandlung.“

Menschen, die sich für ein Tier interessieren, sollen daher nicht den illegalen Handel mit Welpen unterstützen, sondern lieber ein Tier adoptieren.

Dadurch wird vermieden, dass nicht wieder die Fellnasen auf vier Pfoten die Leidtragenden sind.

Man kann nur immer wieder davor warnen, Welpen im Internet oder auf illegale Weise zu kaufen.

Nur wenn sich alle daran halten, kann dem illegalen Handel ein Ende gesetzt werden.

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