Foto: Tierschutzverein Frankfurt und Umgebung von 1841 e.V./Facebook.com

Frankfurt: Kleiner Baby-Kater wird von Besitzer in Schuhkarton ausgesetzt – litt an Augen-Entzündung

Genauso wie bei uns Menschen brauchen auch Tiere eine angemessene Pflege, sobald sie an einer Krankheit leiden oder sich verletzt haben.

Die Tiermedizin entwickelt sich wie die Humanmedizin immer weiter und auch dort gibt es immer bessere Behandlungsmöglichkeiten für etwaige Krankheiten.

Das sollte jedem Besitzer eines Tiers bewusst sein und es gibt keinen Grund, im Notfall nicht zum Tierarzt zu gehen.

Diesem eigentlich logischen Schritt widersetzte sich jetzt aber anscheinend ein Kater-Besitzer in Frankfurt, der sein kleines Tier einfach in einem Schuhkarton aussetzte. Und das war noch nicht alles.

Hat man das Gefühl, dass etwas mit seiner Fellnase oder Katze nicht stimmt, sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Sonst kann es passieren, dass sich eine mögliche Krankheit noch verschlimmert und es dem Tier immer schlechter geht.

Das hätte laut der Bild auch der Besitzer eines Red-Point-Katers machen sollen, als er bemerkte, dass sich das arme Tier eine Augeninfektion zugezogen hatte.

Doch stattdessen machte er etwas völlig Unfassbares.

In Schuhkarton ausgesetzt

Der Besitzer setzte seinen Baby-Kater anstelle auf den Behandlungstisch beim Tierarzt herzlos in einem Schuhkarton auf der Hanauer Landstraße aus.

Zwar stellte er daneben noch Wasser und Futter, doch das half dem hilflosen Kater in dieser Situation natürlich auch nicht.

Auf Bildern vom Tierschutzverein Frankfurt aufgenommen, kann man sehen, dass das rechte Auge des Katers geschwollen, blutig und entzündet ist.

Man kann nur ahnen, was das arme Wesen für Schmerzen erleiden musste.

Achtung, schlimmes Bild von einer Katze!!Das Kitten steht NICHT zur Vermittlung! Diese kleine Katze wurde einfach in…

Posted by Tierschutzverein Frankfurt und Umgebung von 1841 e.V. on Thursday, 12 September 2019

Obwohl der Kater kurz nach der Rettung in einer zweieinhalbstündigen OP beim Tierschutzverein Frankfurt behandelt wurde, konnte das betroffene Auge nicht gerettet werden.

Sabine Urbainsky, die Leiterin des Tierheims, sagte:

„Wie lange der Kater die Entzündung schon hatte, ist unklar. Es können mehrere Wochen gewesen sein.“

Auf Facebook schrieb das Tierheim zu dem schrecklichen Vorfall:

„Was für Schmerzen dieses kleine Wesen erleiden muss können wir alle nur erahnen. Warum versucht man nicht mal mit uns zu sprechen wenn man selber in so großer Not ist?

Warum lässt man sie weiter leiden und setzt sie dann noch einfach aus? Und auch hier sieht man immer wieder warum eine Kastrationpflicht für Katzen in Frankfurt immer wichtiger wird.“

Dem Kater scheint es nach der Pflege zwar mittlerweile besser zu gehen, doch von nun an muss er mit nur noch einem Auge durchs Leben gehen.

Posted by Tierschutzverein Frankfurt und Umgebung von 1841 e.V. on Thursday, 12 September 2019

Festhalten kann man an dieser Stelle aber schon einmal, dass der Kater aus keiner seriösen Zucht stammt.

Sobald er wieder bei voller Gesundheit ist, wird nach einem neuen und liebevollen Zuhause gesucht.

Es verschlägt einem die Sprache, wenn man darüber nachdenkt, dass dieses arme Geschöpf einfach ausgesetzt wurde.

Der Kater hatte eindeutig schlimme Schmerzen und trotzdem brachte der Besitzer es übers Herz, ihm nicht zu helfen. Gott sei Dank kommt er bald in eine neue Familie.

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