Frau kauft Brokkoli in Supermarkt – bemerkt eine Schlange in Packung

Foto: michael.bommer.14/Facebook.com//Tierheim Berlin

Frau kauft Brokkoli in Berliner Supermarkt – bemerkt an der Kasse, dass eine Schlange mit eingepackt ist

In Supermärkten kann man manchmal die exotischsten Lebensmittel entdecken und immer wieder durch besondere Angebote überrascht werden.

Es sind Produkte, die man unter Umständen noch nie gesehen hat und die auf der anderen Seite der Welt produziert werden. Trotzdem finden sie eines Tages den Weg in einen deutschen Supermarkt, wo sich die Konsumentin oder der Konsument drauf freuen kann.

Weniger Freude dürfte wohl eine Kundin in diesen Tagen gehabt haben, als sie in einem Berliner Supermarkt einkaufen war.

Wie RTL berichtete, wollte die Frau lediglich herkömmlichen Brokkoli kaufen, doch als sie an die Kasse kam, war die Aufregung bei fast allen Beteiligten groß.

Schlange lag inmitten des Brokkolis

In der Verpackung aus Plastik war nämlich eine Schlange, genauer gesagt eine Vipernatter, mit eingeschweißt und hatte es sich inmitten des Gemüses bequem gemacht.

Foto: michael.bommer.14/Facebook.com

Während die Leitung des Marktes in Berlin-Friedrichshagen sofort die Feuerwehr und Polizei alarmierte, um den Schlangen-Fund zu melden, wusste sich die Kundin anderweitig zu helfen.

Sie ging nämlich derweil wieder einkaufen, dieser ungewöhnliche Vorfall schien die Frau alles andere als geschockt zu haben.

Das Tier konnte nach Eintreffen der Einsatzkräfte gerettet und unverletzt in ein Tierheim gegeben werden.

In einer Quarantäne-Station im Exotenhaus wird die Schlange zunächst auf Krankheiten untersucht, ehe sie dann zu den anderen Tieren gelassen werden kann.

Oberste Priorität hat für die Natter, die wohl aus Spanien importiert wurde und völlig ungiftig ist, wohl auch Erholung. Man kann davon ausgehen, dass das Tier noch nie eine so lange Reise unternehmen musste und gleichzeitig noch eingeschweißt im Gemüseregal landete.

„Hatte genug Platz“

Fest steht aber: Der Schlange geht es gut.

Auf Anfrage des Senders sagte Tierheims-Sprecherin Annette Rost:

„Sie hatte genug Platz in der Verpackung zwischen Stamm und Rößchen.“

Sobald sie aus der Quarantäne entlassen werden kann, könne sie normal an Interessenten vermittelt werden.

Foto: Tierheim Berlin

Das Tier sei noch sehr jung und so dick wie ein kleiner Finger. Insgesamt sei sie 15 Zentimeter lang und passe auf eine Hand. Bei der Schlange handelt es sich um eine Wasserschlange, die mit der heimischen Ringelnatter verwandt ist.

Sind diese Exemplare ausgewachsen, können sie zwischen 70 und 90 Zentimeter lang werden.

Rost hat zudem noch eine Bitte:

„Jeder, der sich für ein exotisches Tier interessiert, sollte bei uns eins adoptieren und es nicht im Internet bestellen.“

Auch wenn dieser Fund die Kundin anscheinend kalt ließ, solch einen Besucher haben die Supermärkte in diesem Land wohl eher weniger.

Zum Glück konnte das Tier unbeschadet gerettet werden und wird hoffentlich bald ein neues Zuhause finden.