Hund dem Tode nahe, nachdem er von Tierquäler verprügelt und in Brand gesetzt wurde

Geprügelt und in Brand gesetzt: Das muss Hund Bruce widerfahren sein, ehe man ihn am Donnerstag schwer verletzt im britischen Little Orton fand.

Anthony Jones vom britischen Tierschutzverein RSPCA „kochte das Blut“, als er vom unmenschlichen Akt der Tierquälerei erfuhr. Nun fordert er die Menschen zur Mithilfe auf, um den Schuldigen zu schnappen, berichtet BBC.

„[Bruce] ist vielleicht gebrochen, doch er ist auch wunderschön und einzigartig,“ so Jones.

Noch sei es zu früh, um abzusehen, ob Bruce überleben wird. Zu schlimm die Verletzungen, die der Tierquäler ihm zugefügt hat.

Derzeit ist sein Zustand stabil, doch nach wie vor befindet er sich unter ständiger Aufsicht der Tierärzte.

Eine Kämpfernatur

Vicky Carr hat eine Spendenaktion für Bruce ins Leben gerufen, die bereits 1.500 Pfund, rund 1665 Euro, und damit das Dreifache ihres Ziels eingenommen hat.

Die „grausamen Menschen“, die für sein Leid verantwortlich sind, müssen einfach geschnappt werden, so Carr. „Es ist eines der herzzerreißendsten Dinge, die ich in meinem Leben je gesehen habe.“

Bruce sei „definitiv eine Kämpfernatur“, sein Blick habe der Tierfreundin Hoffnung gegeben. „Ich wünsche ihm einfach nur ein Leben im Wissen, wie es sich anfühlt, einen liebevollen Haustierbesitzer zu haben.“

Thank-you to everyone who has phoned and sent messages about Bruce our RSPCA cruelty case. Bruce is doing well so far…

Posted by Ashlea Veterinary Centre Ltd on Saturday, 1 September 2018

Auf Facebook gab das Ashlea Tierzentrum, das sich um Bruce kümmert, bekannt, dass der Hund während seiner Behandlungn „wie ein Superstar verhält“.

Schreckliches Leid

RSPCA Hauptkommissar Rob Melloy ist fassungslos: „In 20 Jahren Dienst ist es wahrlich einer der schlimmsten Fälle von Tierquälerei, die ich gesehen habe. Ich werde nie verstehen, wie jemand einem loyalen, liebevollen Hund mit solch brutaler Gewalt begegnen kann. Es bricht mir das Herz und ich hoffe wirklich, dass Bruce durchhält.“

Bruce muss seinen Einschätzungen nach Schreckliches durchgemacht haben: „Wir glauben, dass dieser arme Hund mit einem Schraubenzieher oder einem Stück Holz mit einem eingehämmerten Nagel geschlagen wurde, was zu den schweren Stichwunden und der schrecklichen Augenverletzung geführt hat, die sich dann entzündete.“

Haut und Fell des Hundes waren verbrüht, so als hätte jemand versucht, ihn in Brand zu stecken. „Er ist sehr dünn und neben den Stichwunden am Kopf und im Gesicht wurde auch sein Schädel an mehreren Stellen und sein Kiefer gebrochen.“

Die Grausamkeit mancher Tierquäler schockiert immer wieder aufs Neue. Teilt diesen Beitrag, um auf das anhaltende Problem des Tiermissbrauchs hinzuweisen, und die unermüdliche Arbeit der Tierschützer zu ehren.