Foto: Saving Grace Animal Society/Facebook.com

Kanada: Rüde „Parker“ zu Hundekampf gezwungen, dann von Nachbar verprügelt – mit über 1.000 Stichen genäht

Auch wenn die Corona-Pandemie für das Erlahmen und Erliegen des öffentlichen Lebens gesorgt hat, sind Verbrechen und Kriminalität weiterhin präsent.

In manchen Teilen der Gesellschaft ist die Frustration sogar noch größer geworden, weil sie entweder ihren Job verloren hat oder sich einfach nicht mehr so bewegen kann, wie sie es ihr bisheriges Leben gewohnt war.

Trotz allem sollte man natürlich niemals auf die Idee kommen, diesen Frust an unschuldigen Lebewesen auszulassen. Dazu gehören Schwächere genauso wie Tiere.

Diesen vermeintlich klar verständlichen Gedankengang scheinen sich ein paar Menschen dennoch nicht zu Herzen genommen zu haben, wie der folgende Fall zeigt, über die österreichische Zeitung Heute berichtete.

Illegaler Hundekampf

In der kanadischen Gemeinde Saskatchewan kam es in diesen Tagen nämlich zu einem fürchterlichen Vorfall, bei dem mehrere Hunde verletzt wurden und einer von ihnen besonders schwer.

Bei diesem handelte es sich um den Rüden „Parker“, der nicht nur gezwungen wurde, in einem illegalen Hundekampf teilzunehmen, sondern auch anschließend noch mehr Leid über sich ergehen lassen musste.

Ein junger Mann aus der Nachbarschaft ließ nämlich nach dem Kampf seinen Frust an dem armen Parker aus und verprügelte ihn mit einer Machete.

Erin Deems, die Geschäftsführerin der „Saving Grace Animal Society“, die auf seinen Fall bei Facebook aufmerksam machte, berichtete:

„Beim Anblick des Hundes zeigten sich überall Schnittwunden und Blut.“

Das Leben von Parker stand auf Messers Schneide.

Parker mit über 1.000 Stichen genäht

Er musste insgesamt über 1.000 Stiche bei der Operation an Kopf, Rücken und Beinen über sich ergehen lassen. Und Gott sei Dank waren die Tierärzte erfolgreich, Parkers Leben konnte gerettet werden.

Zuvor hatten die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Saving Grace Animal Society einen Notruf erhalten und daraufhin den blutenden Parker in die Notaufnahme einer Tierklinik gebracht.

Sie machten über Facebook auf diesen schrecklichen Fall aufmerksam, konnten aber schon einen Tag später Entwarnung geben.

https://www.facebook.com/sgascanada/posts/3870180349679148

Parker sei größtenteils schmerzfrei und den Tierschützern zufolge der widerständigste Hund, den sie je gesehen hatten.

Der Täter wurde unterdessen noch nicht gefasst, was aber hoffentlich zeitnah passiert, damit dieser die gerechte Strafe erhält, die er für seine widerliche Tat zweifelsfrei verdient hat.

Gerade in diesen Zeiten ist die allgemeine Stimmung etwas aufgeheizt, dennoch entschuldigt das in keiner Weise solch eine Tat.

Hoffentlich kann der Täter bald gefasst werden und Parker sich von den schrecklichen Vorkommnissen erholen.

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