Mann kämpft gegen 160 Kilogramm schweren Bären – rettet dadurch das Leben seines Hundes

Viele Menschen sagen, dass sie alles für ihr Tier machen würden, doch wie weit würden sie wirklich gehen, um das Leben ihres geliebten Tiers zu retten?

Ein Mann setzte in diesen Tagen nahezu sein Leben aufs Spiel, um zu zeigen, wie viel sein Hund ihm wert ist und kämpfte dafür gegen einen ausgewachsenen Bären. Nur um das Leben seines Hundes zu schützen.

Kaleb Bentham aus Grass Valley, Kalifornien, USA, ist der Besitzer eines Pitbulls namens Buddy, den er vor Jahren aus einem Tierheim adoptierte.

Ein Tag vor Thanksgiving hörte Kaleb Geräusche aus dem Garten, die ihm unmissverständlich mitteilten, dass sein Freund in größter Gefahr war.

Und er hatte Recht, Buddy war in den Fängen eines 160 Kilogramm schweren Bären.

„Ich hörte Gejaule, schaute schnell nach und der Bär hatte ihn fest im Griff, sein Kopf war bereits in der Schnauze des Bären“, sagte Kaleb gegenüber CBS Sacramento.

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Kaleb war schockiert – doch sofort entschied er sich, sein Leben aufs Spiel zu setzen und den Bären zu bekämpfen, in der Hoffnung, das Leben seines Freundes zu retten.

„Ich rannte einfach auf ihn zu, sprang ihn an, packte den Bären am Hals und schlug auf ihn ein, aufs Auge, bis er endlich losließ“, sagte Kaleb.

„Das Einzige, woran ich in diesem Moment dachte, war „rette mein Baby““.

Kaleb schaffte es tatsächlich, den Bären zu vertreiben und Buddy zu retten. Dieser musste sofort zum Tierarzt, denn der arme Hund war schwerverletzt worden und sein Besitzer fürchtete, dass es schon zu spät sei.

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Er brachte ihn ins Mother Lode Veterinary Hospital, wo man ihn sofort notoperierte, sein Kopf war voller Verletzungen. Kaleb musste drei Stunden voller Sorge und Angst warten.

Doch dann die befreiende Nachricht, die Operation war ein Erfolg. Auch wenn Buddys Gesicht arg verletzt war, konnte er nach Hause und dort das nächste Thanksgiving-Fest feiern.

Kaleb gab an, dass der Bär weiterhin in seiner Nachbarschaft sein Unwesen treibt und auch mehrmals an seinem Haus auftauchte, wohl um sein „Essen“ zurückzubekommen. Doch Buddy ist weiterhin in Sicherheit.

Um sein Tier vor einem Bären zu verteidigen, gehört schon viel Mut und auch etwas Wahnsinn dazu.

Für Kaleb gab es aber gar keine andere Möglichkeit: Buddy spielt eine so große Rolle in seinem Leben, er musste nicht zweimal drüber nachdenken, ob er seinem Tier helfen würde.

„Wenn es dein Kind gewesen wäre, was hättest du getan“, sagte Kaleb gegenüber US-Medien. „Er ist mein Kind, ich würde für meinen Hund sterben.“

Ein wahrer Held.

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