Foto: Weber County Sheriff's Office Search and Rescue, Kat Perry/Facebook.com

Paar macht Ausflug durch Neuschnee – rettet rechtzeitig drei zurückgelassene Welpen vor dem Kältetod

Noch ist in weiten Teilen Deutschlands kein Schnee gefallen, doch in anderen Ländern kommt es schon fast täglich zu neuen weißen Flocken.

Wenn dann die Erde mit einem weißen Kleid bedeckt ist, ist das nicht nur schön fürs Auge, es ist auch klar, dass die Temperaturen einen Stand erreicht haben, bei dem etwa Tiere, die dafür nicht von der Natur ausgestattet wurden, leiden könnten.

Solch leidende Tiere entdeckte das Paar Katy Perry und Cory Holt aus dem US-Bundesstaat Utah, wie die Bunte berichtete.

Die beiden wollten eigentlich am Thanksgiving-Wochenende einen entspannten Ausflug mit ihrem Schneemobil durch den gefallenen Neuschnee machen, doch dieser endete in einer dramatischen Rettungsaktion.

Zunächst war das Paar nichtsahnend in einer entlegenen Region im Weber County in Utah unterwegs, als vor ihnen plötzlich drei zitternde und hilflose Welpen auftauchten.

Die Tierfreunde zögerten keine Sekunde und unterbrachen natürlich ihren Ausflug in die Natur und riefen die County-Polizei um Hilfe.

Die dortigen Beamten ließen unverzüglich einen Rettungsschlitten kommen und gleichzeitig dokumentierten sie die Rettungskation auf Facebook.

Bei den kleinen Hunden handelte es sich um sogenannte Pyrenäenhunde und Polizei-Leutnant Mark Horton erklärte, dass diese in der Region oft zum Hüten von Schafen eingesetzt werden würden.

Weiter stellte er die Vermutung auf, dass die niedlichen Vierbeiner nicht ausgesetzt wurden, sondern die trächtige Mutter vor dem Werfen die Herde verlassen und auf diese Weise den Anschluss verloren habe.

Der Schäfer könnte nämlich weitergezogen sein, um dem Schneesturm auszuweichen.

Die Mutter der drei Welpen streunte sogar noch im Gebiet herum, in dem sich die Polizei und das Paar befanden, doch leider konnte sie nicht in Sicherheit gebracht werden.

Die Hündin war zu scheu und es war keinem der Anwesenden möglich, sie in dem weitläufigen Schneegebiet einzufangen.

Für die Welpen war die Rettungsaktion aber geradezu lebensnotwendig, denn sie sind noch viel zu jung, um auf eigenen Beinen zu stehen und sich umeinander zu kümmern.

Mittlerweile wurden sie aber bereits von einem Tierarzt untersucht und in eine Tierrettungsstation gebracht, die auf Pyrenäenhunde spezialisiert ist.

Weil die Retter bereits Bilder und Videos auf Facebook teilten, mangelt es auch nicht an Interessenten, die die kleinen Fellnasen gerne adoptieren würden.

Man geht davon aus, dass es nicht lange bis zu einer Adoption dauern wird.

In der Zwischenzeit geht es den drei Hündchen prächtig, sie nehmen immer mehr zu und sind sieben Woche alte, verspielte Welpen.

Leider fehlt von der Mutter und dem Besitzer der Tiere weiterhin jede Spur, allerdings betonte die örtliche Polizei auf Facebook, dass sie weitersucht.

Die drei kleinen Welpen können von Glück reden, dass die beiden Naturliebhaber zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, um sie zu retten.

Wir hoffen, dass sie bald ein liebendes Zuhause finden werden und ein schönes Leben vor sich haben.

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