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Sein Pitbull rennt auf ein schreiendes Kind zu – doch der Grund dafür zersprengt alle Vorurteile

Ihr Ruf eilt ihnen voraus – und das leider nicht im positiven Sinne. Pitbulls gelten als gefährlich. Dass sie gemeinhin auch Kampfhunde genannt werden, trägt zu den Vorurteilen nur noch bei.

Niemand bestreitet, dass es gefährliche Pitbulls gibt. Ängste der Menschen müssen ernst genommen werden, und Tiere, die eine Bedrohung für ihre Umwelt darstellen, sollten nicht frei herumlaufen dürfen.

Wie so oft liegt das Problem jedoch in erster Linie beim Menschen am anderen Ende der Leine. Ein wohlerzogener Pitbull, der gut behandelt wird, steht anderen Hunderassen in nichts nach. Es sind loyale Tiere mit einem großen Herzen.

Hurley ist einer von ihnen. Eines spätabendlichen Spaziergangs bekam er die Gelegenheit, zu zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

 

Stacie Rae English ist die Schwester von Hurleys Herrchen. Die Rettungsaktion des Vierbeiners hat sie so bewegt, dass sie die Erfahrung auf Facebook teilen musste. Dort schrieb sie Folgendes:

Facebook/LoveWhatMatters

Mein Bruder ging mit seinem Pitbull Labrador Mix Hurley in unserer Nachbarschaft um etwa 10 Uhr abends Gassi. Er geht so spät, damit er ihn von der Leine nehmen kann, sodass er tun kann, was er am liebsten tut: die ganzen verschiedenen Gerüchte erkunden. Sie hörten ein kleines Kind schreien und ehe mein Bruder sich versah, rannte Hurley auf den Schrei zu.

Dicht an seinen Fersen sah mein Bruder, wie Hurley eine Kupferkopf-Schlange vom Jungen wegriss und sie durch die Gegend schleuderte. Später stellte er fest, dass er sie getötet hatte. Der kleine Junge rannte zum Auto seiner Mutter und sie fuhren so schnell weg, sodass mein Bruder nichts Weiteres herausfinden konnte. (Wir gehen davon aus, dass er gebissen und in die Notaufnahme gebracht wurde, weil sie so schnell davonfuhren) Dann verständigte mein Bruder das Ordnungsamt für Tiere und Polizisten vom Highland Village kamen vorbei, um sich den Ort des Geschehens anzusehen.“

Riskantes Rettungsmanöver

 

PxHere

Stacie Rae schreibt weiter:

Sie wollten sich Hurley ansehen, um zu sehen, ob er gebissen worden war. Zur Überraschung meines Bruders blutete er, hatte einen geschwollenen Nacken und schäumte aus dem Mund. Tatsächlich fanden sie zwei Bisswunden in seiner Oberlippe. Shelby brachte Hurley in die Tier-Notaufnahme von Denton, wo er die Nacht verbrachte, damit sie sie mehrere Male in der Nacht die Gerinnungsfähigkeit seines Blutes überprüfen konnten.

Shelby und Hurley kamen heute Morgen nach Hause. Gottseidank geht es Hurley heute Morgen viel besser, die Schwellungen an Gesicht und Nacken sind ihm nur etwas unangenehm.“

 

Hurley kam noch einmal mit einem Schrecken davon. Für den kleinen Jungen gilt dasselbe – und das nur, weil Hurley so schnell reagiert hat.

So zumindest sieht es die stolze Schwester:

Später stellte sich heraus, dass der kleine Junge auf ein Kupferkopf-Schlangennest gestoßen war und Hurley einen Biss verhindern konnte, oder zumindest, dass er mehrere Male gebissen wurde. Wir versuchen noch immer, herauszufinden, wer der kleine Junge ist, und uns zu vergewissern, dass es ihm gut geht. Ein Hoch auf unseren heldenhaften Pitbull. Ich wünsche mir, dass seine Geschichte die Runden macht, für all diejenigen, die seine Rasse verurteilen.“

Facebook/LoveWhatMatters

Scheren Sie nicht alle Pitbulls über einen Kamm. Vielleicht wird Ihnen eines Tages einer das Leben retten. Teilen Sie diesen Beitrag, um Hurley für seinen Mut zu danken.

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