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Sterbender Frau wird letzter Wunsch erfüllt – das Lebwohl von ihrer liebsten Freundin

Menschen, deren Leben sich dem Ende nähert, möchten ihre letzten Tage oder Stunden auf dieser Welt oft im Beisein derer verbringen, die ihr Leben zu etwas Besonderem gemacht haben.

Oft äußern sie zudem besondere Wünsche: Noch einmal einen Ort zu sehen, der ihnen besonders viel bedeutet hat, ihre Lieblingsspeise zu essen oder mit einer Zigarette den Sonnenuntergang zu bewundern.

Meist geben Pflegeteams, Ärzte und Angehörige ihr Bestes, kranken Menschen in solchen Situationen ihre letzten Wünsche zu erfüllen.

Auch Sheila Marsh hatte einen solchen Wunsch. Die 77-Jährige wusste, dass sie ihrem Krebs erliegen würde. Wegen der Krankheit konnte sie bereits nicht mehr richtig sprechen.

Doch die Mitarbeiter ihres Krankenhauses kannten ihren letzten Wunsch. Sie wollte sich von ihrem Lieblingspferd verabschieden: Bronwen.

 

Ein Leben unter Pferden

 

Sheila Marsh begann im Alter vom 21 Jahren, auf der Haydock Park Rennstrecke im englischen Merseyside zu arbeiten. Pferde hatten in ihrem Leben schon immer eine große Rolle gespielt, und mit einer Stute namens Bronwen ging sie eines Tages eine besonders tiefe Verbindung ein.

Sheila hatte sich um Bronwen gekümmert, seit jene noch ein kleines Fohlen war. Sie verbrachten fast zwei Jahrzehnte zusammen, wie La Gran Epoca berichtet.

2014 wurde bei der 77-Jährigen Krebs im Endstadium diagnostiziert.

In ihrem Totenbett im Royal Albert Edward Krankenhaus in Wigan hatte Sheila einen letzten Wunsch: Sie wollte ihre geliebte Bronwen ein letztes Mal in die Arme schließen.

© Twitter/AndrewFoster

Als sich Sheilas Gesundheitszustand verschlechterte, bat ihre Tochter Tina die Krankenhausmitarbeiter darum, ihrer Mutter diesen letzten Wunsch zu erfüllen.

Also verlegten sie Sheilas Krankenhausbett in einen Krankenwagen, und brachten die bettlägrige Frau zu einem Parkplatz, wo Bronwen auf sie wartete.

Als die Stute ihre geliebte Kumpanin entdeckte, lief sie sofort zu ihr.

© Twitter/Fiona Murphy MBE

Sheila rief Bronwen mit sanfter Stimme herbei, und das Pferd lehnte sich behutsam herab und küsste sie auf die Wange, so als sagten sie einander Lebwohl,“ meinte die Krankenpflegerin Gail Taylor im Gespräch mit der BBC.

Ich heulte Rotz und Wasser und all die KrankenpflegerInnen weinten ebenso. Es spendete ihr Trost und es war ein wunderschöner Moment,“ meinte Tinas Tochter zu den Manchester Evening News.

Sheila starb am nächsten Morgen friedlich.

Obwohl sich diese Geschichte bereits 2014 zugetragen hat, rührt sie uns noch immer zu Tränen. Unser Dank gilt den Mitarbeitern im Krankenhaus, die das Wiedersehen möglich gemacht haben. Sie alle lassen Wünsche in Erfüllung gehen!

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