Quelle: @DavidFredman2/Twitter.com

USA: Hund wird mit Kabel an Stromkasten gebunden & stranguliert sich selbst – Autofahrer schreitet sofort ein

Wer eindeutig in der stärkeren Position ist und diese dann schamlos dafür ausnutzt, um jemandem damit zu schaden, der darf eigentlich nicht damit durchkommen.

Insbesondere dann nicht, wenn es sich bei dem Opfer um ein armes, schuldloses Tier handelt, das sich nicht gegen einen Menschen durchsetzen kann und deswegen Qualen erleiden muss. Zumindest so lange, bis endlich Rettung eintrifft oder es leider schon zu spät ist.

Beim folgenden Fall, der sich in den USA ereignete, kam die Hilfe eines aufmerksamen Mannes glücklicherweise genau zur richtigen Zeit, ehe es für einen gequälten Hund zu spät gewesen wäre.

Sieht man irgendwo ein Verbrechen oder Unrecht, sollte einem bewusst sein, dass man mindestens zwei Möglichkeiten hat, die man sofort in die Tat umsetzen kann: Entweder man schreitet selber zur Tat und hilft oder man holt Hilfe herbei.

Wie Heftig berichtete, entschied sich David Fredman Gott sei Dank für die erste Option, als er auf dem Weg zur Arbeit in der Stadt Independence im US-Bundesstaat Missouri auf einen Hund aufmerksam wurde.

Demnach konnte David aus dem Autofenster heraus einen Hund erkennen, der am Straßenrand angebunden war. Doch nicht etwa, weil er auf sein Frauchen oder Herrchen warten sollte, sondern offenbar, um dort jämmerlich zu verenden.

An Stromkasten stranguliert

Denn der arme Hund war so mit einem Kabel an den Stromkasten gebunden, dass seine Pfoten gerade so auf den Boden kamen. Gleichzeitig versuchte er aber noch, sich durch Rütteln zu befreien, doch das führte dazu, dass er immer schlechter atmen konnte.

Als David das sah, wie sehr der Hund litt, zögerte er keine Sekunde und hielt in der Nähe des Hundes an und rief den Notruf.

Als nächstes stieg er aus und näherte sich vorsichtig dem leidenden Hund. Dieser kämpfte nach wie vor mit dem viel zu kurzen Kabel, wodurch er an seinem eigenen Gewicht hing und womöglich kurz vor dem Ersticken war.

David tat in diesem Augenblick nur das einzig Richtige und durchschnitt das Kabel mit einem Taschenmesser und löste die Schlinge vom Hals des Hundes:

„Als ihn losmachte, konnte er erst nicht atmen. Er versuchte zu atmen, aber er schaffte es nicht. Dann versuchte ich, ihn zum Gehen zu bringen, aber er war zu schwach.“

Daraufhin brachte David die arme Fellnase in ein Tierheim, wo er von einem Tierarzt untersucht wurde. Dieser fand dabei einen Mikrochip, der unter der Haut des Hundes implantiert war. Mithilfe dieses Senders konnte schnell der Besitzer ausfindig gemacht werden, der ihn bereits seit Stunden vermisste.

Just a reminder.. Have your Vet check your dogs microchip on your visits. They can move! This is Freyas microchip in her lower chest on her elbow X-ray yesterday

Posted by Darkwing German Shepherds on Tuesday, 26 February 2019

Während man vor Ort auf das Herrchen wartete, konnte herausgefunden werden, dass der Name des Hundes Max war. Zwar war sein Besitzer äußerst erleichtert, seinen armen Hund wieder in die Arme zu schließen, gleichzeitig war er aber von dem Abdruck des Kabels am Hals erschüttert.

Womöglich Entführung

Nach eingehenden Überlegungen war dann auch allen Beteiligten klar, dass Max viel zu weit von zu Hause entfernt war, in dieser kurzen Zeit hätte er niemals solch eine Entfernung zurücklegen können.

Jemand musste ihn als entführt und in der Nähe der Autobahn zurückgelassen haben, um ihn dort seinem Schicksal und vermutlich seinem Tod zu überlassen.

Nach wie vor ist nicht bekannt, wer der Täter war und warum er Max so behandelt hatte.

Man kann David nur dankbar sein, dass er Max aus dieser möglicherweise tödlichen Situation befreite und so beherzt einschritt.

Auf der anderen Seite kann man es nicht fassen, warum ein Mensch bloß so handelt und einen schuldlosen Hund an den Rand des Todes brachte.

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