Melania Trumps Zeit als First Lady der Vereinigten Staaten gleicht – genau wie bei ihrem Mann Donald Trump – einer Achterbahnfahrt. Obwohl sie einige öffentliche Auftritte hatte, ist Melania größtenteils im Hintergrund geblieben. Jetzt enthüllt eine neue Umfrage, was die Amerikaner tatsächlich über ihre Rolle als First Lady denken – im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen.
Bevor Melania Trump und ihr Mann Donald Trump im Januar letzten Jahres zurück ins Weiße Haus zogen, hatte die First Lady angekündigt, dass ihre zweite Amtszeit anders werden würde. Die in Slowenien geborene ehemalige Modelikone sagte, sie werde ihre Zeit zwischen Washington, Palm Beach und New York City aufteilen – und trotzdem ihre Pflichten erfüllen.
Dokumentarfilm statt klassische First-Lady-Rolle
Während Melania ihre „Be Best“-Initiative weitergeführt hat, stand in ihrer zweiten Amtszeit als First Lady vor allem ihre Dokumentarfilm im Mittelpunkt. Die Produktion des Films kündigte sie kurz vor der zweiten Amtseinführung ihres Mannes an.
Amazon soll Berichten zufolge 40 Millionen Dollar für die Filmrechte gezahlt haben. Der Film wurde im Januar veröffentlicht und erhielt gemischte Kritiken – Melania selbst war allerdings sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

„Ich bin sehr stolz auf den Film. Die Leute mögen ihn oder mögen ihn nicht – das ist ihre Entscheidung“, sagte sie kurz vor der Veröffentlichung gegenüber CNN. „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten. Für mich persönlich ist er bereits ein Erfolg. Ich bin sehr stolz auf das, was wir geschaffen haben.“
Was die Amerikaner von Melania als First Lady halten
Während Donald Trump in den Umfragen vor den Zwischenwahlen zu kämpfen hat, fragt man sich, wie die Amerikaner Melania Trump sehen. Eine aktuelle YouGov-Umfrage gibt Aufschluss.
Die Umfrage „wurde online unter 2.255 erwachsenen US-Bürgern in zwei separaten Erhebungen vom 2. bis 5. Februar und vom 3. bis 5. Februar 2026 durchgeführt“, heißt es.
YouGov erklärte: „Eine Zufallsstichprobe (geschichtet nach Geschlecht, Alter, Ethnie, Bildung, geografischer Region und Wählerregistrierung) wurde aus dem American Community Survey von 2019 ausgewählt. Die Stichprobe wurde gewichtet nach Geschlecht, Alter, Ethnie, Bildung, Stimmverhalten bei der Präsidentschaftswahl 2024, Wahlbeteiligung und Stimmverhalten 2020, Parteiidentifikation und aktuellem Wählerregistrierungsstatus.“
Und was ergab die Umfrage? Melania hat einen Zustimmungswert von -16 – damit liegt sie schlechter als ihre Vorgängerin Jill Biden (-9). Immerhin schneidet sie besser ab als Hillary Clinton, die auf -17 kam.
Andere First Ladies haben deutlich höhere Zustimmungswerte. Nancy Reagan kommt auf +25, Lady Bird Johnson auf +23, Rosalynn Carter auf +32 und Barbara Bush auf +21. Michelle Obama erreichte +21 und Laura Bush +19.
Jacqueline Kennedy mit Abstand am beliebtesten
Die mit Abstand beliebteste First Lady ist jedoch Jacqueline Kennedy Onassis, die Ehefrau von Präsident John F. Kennedy. Sie war von 1961 bis 1963 First Lady und erreicht laut YouGov einen Zustimmungswert von +56.
Melanias Zustimmungswerte fielen bei republikanischen Wählern erwartungsgemäß deutlich höher aus als bei Demokraten.
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