Harry und Meghan sollen Kalifornien verlassen – die Nachbarschaft ist geteilt

Prinz Harry und Meghan Markle sollen die USA mit ihren Kindern verlassen und nach Großbritannien zurückkehren. Bestätigt ist der Umzug bislang nicht – die Berichte stützen sich auf anonyme Quellen. In Montecito fallen die Reaktionen unterschiedlich aus.

Prinz Harry und Meghan Markle entschieden sich 2020, das royale Leben hinter sich zu lassen. Nach einiger Zeit in Kanada ließen sie sich in Montecito, Kalifornien, nieder.

Nun berichten mehrere Boulevardmedien von einer Rückkehr: Das Paar soll mit seinen Kindern, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, nach Großbritannien ziehen. Die Kinder sollen bereits an britischen Schulen angemeldet sein, die Familie in einem privaten, nicht zum Kronbesitz gehörenden Haus außerhalb Londons unterkommen.

„Der Palast wurde über den Umzug informiert“, sagte eine ungenannte Quelle gegenüber Page Six und nannte als Hauptgrund: „Ich weiß, dass Charles der Grund dafür ist, dass sie zurückkommen.“

Weder das Paar noch der Buckingham Palace haben sich zu den Berichten geäußert.

Was über die Immobilien berichtet wird

Ihr Haus in Montecito wollen sie dem Mirror zufolge behalten, ebenso ihr Ferienhaus in Portugal.

Eine ungenannte Quelle sagte der New York Post allerdings, es gebe „Gemurmel“ über einen möglichen späteren Verkauf – und „jeder Makler“ wäre hinter dem Auftrag her.

Anonyme Kritik aus der Nachbarschaft

Ein Nachbar gab gegenüber Page Six an, einige Bewohner hätten mit „gut, dass sie weg sind“ reagiert. Sie seien „froh“ darüber, weil das Paar angeblich fortwährend „seinen Titel“ einsetze und „großspurige Gefälligkeiten“ erbitte. Eine weitere ungenannte Quelle sagte, manche Einheimische nennten die beiden das „Grift and Griftess of Sussex“ – ein Wortspiel mit „Duke and Duchess“ und dem englischen Wort für Trickbetrug.

„Die Stadt ist erschöpft von ihnen, von der Anspruchshaltung und dem endlosen Drama“, hieß es laut Page Six.

Ein weiterer Insider erklärte, man „könnte nicht begeisterter“ über den Wegzug sein. „Montecito ist ein sehr privater, friedlicher Ort, und ich glaube, viele hier werden froh sein, wenn es wieder etwas ruhiger wird.“

Gegenüber der Daily Mail sagte eine ungenannte Person: „In Montecito ging alles um Harry und Meghan hier, Harry und Meghan da, und das wurde ermüdend – besonders für die anderen Prominenten, die dort leben.“

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Was Anwohner mit Namen sagen

Deutlich zurückhaltender fallen die Aussagen jener aus, die sich namentlich äußern.

Vanessa Lynn, Geschäftsführerin einer örtlichen Boutique, sagte, sie sei froh, wenn der Ort wieder zur Normalität zurückkehre: „Es ist uns ziemlich egal. Es interessiert uns nicht. Das war mal ein nettes, verschlafenes Städtchen, aber als Harry und Meghan kamen, tauchten hier ständig Leute auf, die hofften, sie zu sehen. Nur haben Harry und Meghan sich nie richtig in die Gemeinde eingefügt.“

Das Paar sei nicht oft in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen, Besucher seien „meist enttäuscht“ abgezogen. Eine Bekannte ergänzte: „Wir hatten alle gehofft, dass sie die örtlichen Läden unterstützen und in den Restaurants hier essen gehen, aber das kam selten vor.“

Brett Sanderson, Geschäftsführer des Lucky’s Steakhouse, sagte dagegen: „Wir werden sie vermissen“ und „wir mögen sie“. Jessi, Empfangschefin des Restaurants Little Mountain, sagte: „Sie waren mehrfach hier, und wir werden ihre Anwesenheit sicher vermissen.“

Die 70-jährige Anwohnerin Taylor sagte, sie habe immer geahnt, dass Prinz Harry es „nicht lange aushalten“ werde – wegen des „riesigen kulturellen Unterschieds zu England“. „Er kann hier nicht einfach in den Pub gehen. Es ist isolierend“, fügte sie hinzu. „Er kehrt zu all den Problemen zurück, denen er mit dem Umzug nach Amerika unbedingt entkommen wollte.“

Auffällig ist dabei: Sämtliche scharfen Formulierungen stammen von anonymen Quellen. Wer sich mit Namen äußert, äußert sich neutral oder freundlich.

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