Katzenvideos schlagen die Sussexes: Harry und Meghans Kino-Flop

Prinz Harry und Meghan Markle soll geraten worden sein, sich für eine Weile „beruflich zurückzuziehen“, nachdem ihr jüngstes Hollywood-Projekt an den Kinokassen wenig Wirkung entfaltet hat.

Prinz Harry und Meghan fungierten als ausführende Produzenten von „Cookie Queens“, einer Dokumentation, die vier Pfadfinderinnen während der umkämpften Keksverkaufssaison begleitet. Der Film feierte Anfang dieses Jahres in Sundance Premiere, bevor er am 7. August in die Kinos kam.

Doch die Zahlen des Startwochenendes fielen ernüchternd aus: Rund 328.000 bis 354.000 Dollar in 446 Kinos.

Der Film wurde sogar von „CatVideoFest 2026″ übertroffen, einer Zusammenstellung viraler Katzenvideos, die etwa 568.000 Dollar einspielte – und das in gerade einmal 255 Kinos.

Dieser Vergleich hat neue Fragen darüber aufgeworfen, ob die Sussexes ihren enormen Bekanntheitsgrad in echten kommerziellen Erfolg umsetzen können.

Die Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield sagte, das Paar sei nach wie vor sehr gut darin, Schlagzeilen zu produzieren – doch diese Aufmerksamkeit übersetze sich nicht zwangsläufig in zahlendes Publikum.

„Mehr umsetzen“

„Weniger reden, weniger ankündigen und mehr umsetzen“, argumentierte sie – Harry und Meghan sollten sich darauf konzentrieren, erfolgreiche Projekte zu produzieren, statt ständig neue Vorhaben anzukündigen.

Sie stellte außerdem infrage, ob ihre Namen einem Projekt noch die Neugier garantieren, die sie einst weckten.

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„Es gab eine Zeit, in der allein ihre Namen an einem Projekt enorme Neugier garantierten. Ich bin nicht überzeugt, dass das noch zutrifft.“

Prinz Harry und Meghan Markle kamen 2020 nach ihrem Rückzug aus den ranghohen royalen Pflichten mit gewaltigem öffentlichem Interesse in Hollywood an. Ihre Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“ und Harrys Memoiren „Reserve“ wurden große Erfolge – vor allem, weil sie sich um das Verhältnis des Paares zur Königsfamilie drehten.

Doch ihre Projekte jenseits dieser Geschichte taten sich schwer, ähnlich viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Kritiker verweisen auf „Polo“, „With Love, Meghan“, die Serie zu den Invictus Games und nun „Cookie Queens“.

Schofield meint, das Paar stehe nun vor einer viel schlichteren Prüfung: Können sie ein Publikum um ihre eigenen Ideen und Erzählungen aufbauen, ohne sich auf royales Drama zu stützen?

„Als Harry und Meghan zuerst nach Kalifornien kamen, waren sie selbst die Geschichte“, sagte sie. „Sechs Jahre später ist der Reiz des Neuen verflogen.“

Trotz der Kritik verteidigte der Verleih Roadside Attractions die Zahlen von „Cookie Queens“ und erklärte, man habe von Pfadfinderinnen, ehemaligen Mitgliedern und einem Spezialpublikum ermutigende Rückmeldungen erhalten.

Für Harry und Meghan dürfte die größere Herausforderung jedoch darin bestehen, zu beweisen, dass ihre Prominenz sich in dauerhaften Erfolg übersetzen lässt.

Wie Schofield es formulierte: „Erfolg ist eine der wirksamsten Strategien der Reputationspflege in Hollywood. Man schafft etwas Unbestreitbares – und plötzlich ändert sich das Gespräch.“

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