Quelle: Brice’s Caring Bridge/Facebook

Todkranker Säugling hat nur noch ein paar Wochen: Eltern wollen gemeinsam Wunschliste erfüllen

Ein im Sterben liegender einjähriger Junge, der wohl nur noch zwei Wochen zu leben hat, streicht gerade noch eine herzzerreißende Wunschliste mit der Hilfe seine Eltern ab.

Brice McArdle ist ein Jahr alt und wohnt im US-Bundesstaat Minnesota. Der Säugling leidet an einem embryonalen, nicht-rhabdoiden Tumor (ETMR) – einer seltenen Form von Krebs – als er neun Monate alt war. Leider mussten die Ärzte seinen Eltern Christine und Chris McArdle mitteilen, dass sie nur noch zwei bis acht Wochen mit ihrem Sohn haben.

Der Einjährige liegt in einem Hospiz, aber seine Mama und sein Vater machen alles, damit sie ihm die schönst mögliche Zeit überhaupt bieten können.

Wie Metro berichtet, haben die Arbeitskollegen von Brice Eltern ihre Urlaubstage und Geld zusammengelegt, um der Familie dabei zu helfen, ihre Wunschliste noch gemeinsam erfüllen zu können. Sie waren bereits im Naturkundemuseum, in einem Eisenbahnmuseum und in der Star Wars-Ausstellung.

Sie bekamen auch schon eine private Tour durch die Mall of America, wo sie alle kinderfreundlichen Attraktionen ausprobieren durften.

Got news yesterday that is every parents worst nightmare. I will not be going into detail. Brice has 4 to 12 weeks to…

Gepostet von Chris McArdle am Donnerstag, 6. Februar 2020

Papa Chris erklärte:

„Wir bekamen die Nachricht, dass es eigentlich beschlossene Sache ist, also entschieden wir uns sofort dazu, aufzuhören zu Arbeiten.

Wir werden jeden wachen Moment mit ihm nutzen und vertrauen Gott auf das Ergebnis.“

Christine erklärte bei CBS Minnesota:

„All die Dinge, die wir uns für seine Kindheit vorstellten, möchten wir in den vier bis zwölf Wochen machen. Alles was er als Kind erleben sollte, möchten wir jetzt machen.“

Quelle: Brice’s Caring Bridge/Facebook

Das Paar erklärt immer wieder, wie stark und mutig ihr kleiner Sohn ist, der fünf Monate voller Operationen und Chemotherapie hinter sich hat, bevor die Diagnose todkrank kam.

„Es ist unmöglich, traurig zu sein, mit so einem glücklichen Kind.“

Unsere Gedanken sind mit der McArdle Familie – man kann nur erahnen, welch schwere Zeit die gesamte Familie durchmachen muss.

Wir wünschen Brice, dem kleinen Engel, viel Kraft und senden ihm unsere Gebete.