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Wie euch euer Körper mitteilt, dass ihr an Fibromyalgie leidet

Wenn es uns mal nicht gut geht, winken wir die Schmerzen meist ab, in der Hoffnung, dass wir einfach nur einen schlechten Tag haben.

Genau das ist natürlich meist der Fall, und wir tun gut daran, nicht bei jedem Wehwehchen zum Arzt zu rennen und Menschen mit echten Problemen im Wartesaal versauern zu lassen. Manchmal sollten wir die Signale unseres Körpers allerdings etwas ernster nehmen – hin und wieder warnt er uns nämlich vor Krankheiten, die uns in die Gänge kommen lassen sollten.

Muskel- und Gelenkschmerzen oder Müdigkeit zählen beispielsweise zu Symptomen, die wir alle ab und zu erleben…sie könnten aber auch eine Warnung unseres Körpers sein, dass etwas im Argen liegt.

Fibromyalgie ist eine chronische Krankheit, die zu Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit und mehreren anderen Symptomen führt.

Der Universität Heidelberg zufolge leiden etwa 1-3% der Bevölkerung an der Krankheit, wobei Betroffene zu 90% weiblich sind.

Auch die genetische Veranlagung spielt bei der Entwicklung der Krankheit eine Rolle und häufig leiden weibliche Angehörige von Fibromyalgie-Patientinnen ebenfalls an der Krankheit.

Bildquelle: Shutterstock

Die Behandlung von Fibromyalgie kann sich äußerst schwierig gestalten, weshalb ihr mit den Symptomen vertraut sein solltet, damit ihr die entsprechenden Ärzte und Rheumatologen für eine entsprechende Diagnose und einen umfassenden Behandlungsplan aufsuchen könnt.

Dem National Institute of Health des Vereinigten Königreichs zufolge haben Menschen, die an Fibromyalgie leiden, oft eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit oder ausgedehnte Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum andauern. Ein weiteres Symptom ist der sogenannte Fibro-Nebel – eine Einschränkung des klaren Denkvermögens. Der chronische Schmerz kann auch den Schlaf beeinflussen, was wiederum den Kreislauf aus Schmerz, Stress und Müdigkeit noch intensiviert.

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Zu den weiteren gängigen Symptomen der Fibromyalgie zählen:

• Morgensteifigkeit

• Schmerzhafte Monatsblutung

• Kribbeln oder Taubheit in Händen und Füßen

• Reizdarmsyndrom

• Migränen und andere Arten von Kopfschmerzen

• Gelenkerkrankungen

• Scherzhafte Blasenstörung

Quellen: Mayo Clinic, National Health Service

Bildquelle: Shutterstock

Nur weil ihr einige dieser Symptome wiedererkennt, bedeutet das noch lange nicht, dass auch ihr an Fibromyalgie leidet. Um sicher zu gehen, solltet ihr euch aber am Besten beim Arzt überprüfen lassen.

Wer mit chronischen Schmerzen lebt, geht das Risiko ein, auch andere geistige und körperliche Krankheiten zu entwickeln, weshalb es von großer Bedeutung ist, Symptome ernst zu nehmen und sich untersuchen zu lassen. Erst, wenn die Diagnose gestellt wurde, könnt ihr die Symptome effektiv lindern und trotz der Krankheit ein gesundes und erfülltes Leben führen.

 

Die Behandlung von Fibromyalgie setzt sich in der Regel aus einer Kombination von Medikamenten, Übungen, einem Wechsel der Ernährung und der Schlafverbesserung zusammen.

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