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Polizist findet ein Baby im heißen Auto und schlägt die Scheibe ein – da bemerkt er seinen Fehler

Wir haben bereits mehrere Male darüber berichtet, wie gefährlich es sein kann, wenn Eltern ihre Babies an warmen Tagen im Auto zurücklassen. Es ist nicht nur verantwortungslos, sondern kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Leider passiert es trotz aller Warnungen noch immer häufig genug, dass Polizisten an besonders heißen Tagen vorsichtshalber ein Auge auf geparkte Autos werfen.

Einer dieser Polizisten ist Jason Short aus Keene in New Hampshire. Er war gerade im Einsatz, als er einen Anruf erhielt, der von einem im Auto zurückgelassenen Baby auf einem Wal Mart-Parkplatz handelte.

Was dann geschah, hätte er sich niemals erträumt.

Zeit ist Leben

 

Jason wollte nach dem Anruf keine Zeit verlieren und eilte sofort zum Einsatzort.

Ich war so schnell ich konnte dort,“ meinte er im Interview mit WMUR. „Ich weiß nicht, wie schnell ich war, aber es war schnell.“

Als er angekommen war, konnte Jason durchs Autofenster das in eine Decke gewickelte Baby sehen, dessen Füße hervorschauten.

 

Es war ein wirklich heißer Tag und Jason wusste nicht, wie lange das Baby bereits im Auto gewesen war. Er brach das Glas des Autofensters mit seinem Schlagstock, um das Kind zu retten.

© Inside Edition

Jason trug das Kleine vorsichtig aus dem Wagen, machte sich jedoch Sorgen, dass es bereits tot sein könnte. Es sah leblos aus und war äußerst blass, und seine Hautfarbe kam ihm ziemlich merkwürdig vor.

Während sich eine kleine Menschenmenge um ihn versammelte, fing Jason mit der Wiederbelebung an. Ein Krankenwagen war bereits unterwegs.

 

Wiederbelebung zum Scheitern verurteilt

 

Da bemerkte Jason, dass etwas nicht ganz stimmte – und damit meinte er nicht den Gesundheitszustand des Kleinen.

 

Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Keine Wiederbelebungsmaßnahme dieser Welt könnte dem kleinen Wesen in seinen Händen die Leblosigkeit austreiben – es handelte sich tatsächlich nur um eine lebensechte Puppe.

© Facebook/Reborn,Sweet

Die Besitzerin der Puppe, Carolynne Seiffer, wurde nach ihrem Einkauf von einem gebrochenen Autofenster und einer Menschenmenge begrüßt, die von ihrer 2000 Dollar teuren Puppe namens Ainsley fasziniert war.

Ich wurde ausgelacht und der ganze Rummel war mir peinlich,“ meint sie im Gespräch mit WMUR.

Der Washington Post zufolge besitzt Caroline etwa 40 dieser lebensechten Puppen, mit denen sie den Tod ihres Sohnes verarbeitet. Diese Puppen können trauernden Eltern anscheinend dabei helfen, solche traumatischen Ereignisse hinter sich zu lassen.

Man weiß nie, wie Menschen mit ihren Verlusten im Leben zurechtkommen,“ meint sie.

© Inside Edition

Jason war die Sache etwas peinlich, als ihm klar wurde, dass er eine Puppe gerettet hatte, doch er bereut nichts und ist einfach nur erleichtert, dass er kein echtes Baby in seinen Händen gehalten hat.

Ich würde nie davon ausgehen, dass es eine Puppe ist,“ meint er zu WMUR. „Ich würde immer davon ausgehen, dass es sich um ein Kind handelt. Ich würde nichts anders machen.“

Das Polizeirevier von Keene bezahlte die 300 Dollar, die für die Reparatur von Carolines Autofenster notwendig waren.

Im Bericht von Inside Edition könnt ihr mehr über den unglaublichen Vorfall erfahren:

Das Wichtigste an dieser eher ungewöhnlichen Geschichte ist, dass niemand verletzt wurde. Wenn ihr eine Puppe wie Ainsley besitzt, solltet ihr sie aber besser im Kofferraum verstauen – aus offensichtlichen Gründen.

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Ein Beitrag von Newsner. Schenkt uns ein ‚Gefällt mir‘!