Die Welt ist schockiert: Am vergangenen Wochenende soll ein weiterer Attentatsversuch auf Präsident Donald Trump stattgefunden haben. In den sozialen Medien behaupten manche nun jedoch, das erschreckende Ereignis könnte „inszeniert“ gewesen sein.
Der mutmaßliche Schütze, Cole Tomas Allen, soll den Sicherheitskontrollpunkt beim White House Correspondents‘ Dinner am Samstag durchbrochen haben. Er war mit einer Schrotflinte, einer Handfeuerwaffe und Messern bewaffnet und lieferte sich ein Feuergefecht mit Strafverfolgungsbehörden, bevor er überwältigt und verhaftet wurde.
In einem Auftritt bei CNN’s State of the Union erklärte Justizminister Todd Blanche am Wochenende, die Ermittler seien aufgrund eines hinterlassenen Manifests davon überzeugt, dass der Verdächtige vorhatte, Verwaltungsbeamte bei der Veranstaltung anzugreifen – darunter Präsident Donald Trump. Zugleich lobte er das Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden als „großen Sicherheitserfolg.“
Cole Tomas Allen, der in Torrance, einem Vorort von Los Angeles, Kalifornien, lebt, wurde anschließend in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Er soll am Montag vor einem Bundesgericht angeklagt werden.
Bei einer Pressekonferenz kurz nach dem Angriff bezeichnete Trump den mutmaßlichen Schützen als „Spinner“ und „Einzeltäter.“
„Mein Eindruck ist, er war ein Einzelgänger und Spinner. Das sind verrückte Menschen“, sagte Trump.
Mutmaßlicher Attentäter auf Donald Trump identifiziert
Er fuhr fort: „Ich sah einen Raum, der einfach völlig geeint war. Es war in gewisser Weise sehr schön – zu sehen, wie ein Mann auf einen Sicherheitskontrollpunkt zurennt, bewaffnet mit mehreren Waffen, und von sehr mutigen Mitgliedern des Secret Service schnell und entschlossen gestoppt wird. Es ist immer schockierend, wenn so etwas passiert.“
Cole Tomas Allen soll als Gast im Washington Hilton gewohnt haben, wo das White House Correspondents‘ Dinner stattfand.
Laut Todd Blanche soll der Verdächtige „mit dem Zug von Los Angeles nach Chicago und dann weiter nach Washington, D.C. gereist sein, wo er sich ein bis zwei Tage vor dem Dinner in dem Hotel eingecheckt hatte, in dem das Dinner stattfand.“
Während erschreckende Videos und Fotos des Vorfalls ein relativ klares Bild zeichnen, glauben manche, dass alles inszeniert war. Dabei ist es vor allem eine Person, die in den sozialen Medien für Aufsehen sorgt – Nutzer behaupten, ihre Worte seien „Beweis“ dafür, dass das Ereignis nicht echt gewesen sei.
Die Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt hatte kurz vor dem White House Correspondents‘ Dinner eine Aussage gemacht, die nach dem Schusswechsel eine neue, beunruhigende Bedeutung bekam und Spekulationen auslöste.
Als Leavitt bei Fox News über Trumps Auftritt sprach, kündigte sie an, er sei „bereit zum Kämpfen“, versprach „klassisches Donald J. Trump“ und betonte, es werde „unterhaltsam“ werden.
Menschen sehen „handfesten Beweis“, dass Attentatsversuch auf Trump inszeniert war
Was dann folgte, hat eine Welle von Verschwörungstheorien ausgelöst. Als Leavitt auf Trumps Rede und die politischen Wortgefechte anspielte, die viele erwarteten, sagte sie: „Heute Abend werden im Raum einige Schüsse fallen.“ Viele interpretierten das im Nachhinein so, als habe sie bereits gewusst, was passieren würde.
Hinweis: Leavitt verwendete die englische Redewendung ‚shots fired‘ – üblicherweise ein Ausdruck für scharfe verbale Angriffe – und meinte damit wahrscheinlich Trumps erwartete Seitenhiebe beim Dinner.
Eine Person schrieb auf X: „Es war ein geplanter, gefälschter Attentatsversuch, von Trump inszeniert. Karoline hat es buchstäblich laut gesagt – sie brauchten das, damit Trumps Umfragewerte wieder steigen. Kranke Monster.“
Ein anderer fügte hinzu: „Erzähl uns mehr, Karoline. Wie habt ihr den Mann ausgesucht? Aus dem Casting?“
Ein dritter schrieb: „Was für eine merkwürdige Wortwahl. Trump, so dünnhäutig, hat einen weiteren Attentatsversuch genutzt, um dem Spott zu entkommen. Er hat einmal zu oft ‚Wolf‘ gerufen!“
Viele weitere Anklagepunkte gegen Cole Tomas Allen erwartet
Jeanine Pirro, US-Staatsanwältin für Washington, D.C., gab an, Cole Tomas Allen werde wegen zwei Anklagepunkten des Einsatzes einer Schusswaffe bei einer Gewalttat sowie wegen Angriffs auf einen Bundesbeamten mit einer gefährlichen Waffe angeklagt.
Zudem fügte sie hinzu, es seien „viele weitere Anklagen“ zu erwarten.
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