Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft verurteilt – Das sagt Expertin zu Urteil

Marius Borg Høiby wird zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Mutter des „Bonusprinzen“, Mette-Marit, hat sich bislang noch nicht geäußert.
„Ihr schlimmster Albtraum ist Wirklichkeit geworden“, sagt eine Expertin gegenüber einer norwegischen Zeitung.

Marius Borg Høiby wurde am Montag verurteilt – nach einem umfangreichen Strafverfahren, das im vergangenen Jahr große Aufmerksamkeit erregt hat. Das Gericht befand ihn in mehreren Anklagepunkten für schuldig, darunter solche im Zusammenhang mit zwei Vergewaltigungen und häuslicher Gewalt. Gleichzeitig wurde er in mehreren anderen Punkten freigesprochen. Er wird Teile des Urteils anfechten.

Ältester Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit zu vier Jahren Gefängnis verurteilt

„Ihr schlimmster Albtraum ist Wirklichkeit geworden. Der Sohn ist verurteilt, die öffentliche Aufmerksamkeit ist unerbittlich und der Druck enorm. Offiziell gehört er nicht zur königlichen Familie, doch emotional trifft dies das Herz der Kronprinzenfamilie“, sagt Flavia Schlittler, Expertin für Königshäuser, zur norwegischen Se og Hør.

Sie ist der Meinung, dass das norwegische Königshaus erschüttert wird – die Monarchie an sich jedoch stabil bleibt.

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„Dies führt nicht zu einem institutionellen Zusammenbruch, aber es schadet der Monarchie erheblich in Bezug auf Ansehen und Vertrauen. Die Monarchie steht stabil, aber der symbolische Schaden ist groß. Die zukünftige Königin wird unweigerlich in eine Debatte hineingezogen, die weit über den eigentlichen Prozess hinausgeht.“

Obwohl die norwegische Königsfamilie bislang keine Stellungnahme zum Urteil abgegeben hat, sind Experten der Ansicht, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Das Urteil fällt zudem in eine Zeit, in der Mette-Marit mit gesundheitlichen Problemen kämpft. 2018 wurde bei ihr Lungenfibrose diagnostiziert.

„Das halte ich für absolut angemessen. Aber wir müssen bedenken, dass derzeit vieles andere in der Familie geschieht und die Gesundheit der Kronprinzessin oberste Priorität hat“, sagt die Hofexpertin von Se og Hør, Caroline Vagle, gegenüber der eigenen Zeitung.

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