Quelle: Tierheim - Tierschutzstelle Freistadt/Facebook.com

Österreich: Tierschützer retten 18 Huskys aus 50 Quadratmeter-Wohnung – sie waren völlig abgemagert und verängstigt

Wenn man sich dazu entscheidet, einen Hund oder eine Katze aufzunehmen, muss man sich im Klaren sein, was für eine Verantwortung man dann hat.

Denn Haustiere brauchen nicht nur Pflege und pünktlich ihr Fresschen, ihnen muss man auch Zuneigung und ein gewisses Maß an Auslauf bieten.

Insbesondere bei Huskys, die eigentlich dafür gezüchtet werden, um Schlittenhunderennen und Schlittenrennen zu bestreiten. Daran erkennt man schon, dass eine 1-Zimmer-Wohnung nicht reichen kann bzw. dass man mit ihnen häufig nach draußen gehen muss.

Umso erschreckender ist da der Fund, den Tierschützer im österreichischem Kirchdorf gemacht haben. Sie fanden nicht nur einen, sondern ganze 18 Huskys in einer gerade mal 50 Quadratmeter großen Wohnung.

Viele Hunde leiden darunter, wenn sie nicht genügend Auslauf kriegen und die meiste Zeit alleine in einer Wohnung ausharren müssen. Sie können es kaum erwarten, bis das Frauchen oder Herrchen endlich wieder da ist und es dann nach draußen gehen kann.

Daher ist die Vorstellung, 18 Hunde in einer viel zu kleinen Wohnung zu halten, einfach nur schrecklich.

Doch das ereignete sich jetzt in Österreich, wie Heute berichtete.

Demnach wurden Tierschützer auf eine Wohnung aufmerksam, in der sich neben einem Ehepaar auch noch unverhältnismäßig viele Hunde befanden. Genauer gesagt handelte es sich um eine 50 Quadratmeter kleine Wohnung mit 18 Huskys.

Unwürdige Bedingungen

Die Tierschützer berichteten, dass die Hunde nur einen ganz kleinen Verschlag als Auslauf hatten und dadurch nicht im Entferntesten die Bewegung bekamen, die sie benötigten.

Ein Amtsarzt hatten den Tierschützerin diese Anweisung gegeben und es war in der Tat eine Rettung in letzter Sekunde.

Posted by Tierheim – Tierschutzstelle Freistadt on Monday, 12 August 2019

Alle Tiere waren nämlich abgemagert, schreckhaft und hatten Angst vor den Tierschützern, die sie aus dieser Hölle befreien wollten.

Für sechs kleine Hündchen war diese Befreiung besonders lebensnotwendig. Es waren gerade einmal vier Wochen alte Welpen.

Posted by Tierheim – Tierschutzstelle Freistadt on Monday, 12 August 2019

Mittlerweile wurden zehn Hunde, unter denen auch die Welpen waren, in ein Tierheim nach Freistadt gebracht, der Rest wurde in Tierheime in Oberösterreich verteilt.

Gegenüber heute sagte eine Mitarbeiterin des Freistädter Tierheims:

„Wir werden sie jetzt richtig aufpäppeln und gut verpflegen. Vor allem in den nächsten Tagen stehen noch einige Termine bei den Tierärzten an. Die Babys müssen sicher rund neun Wochen bei uns bleiben, ehe sie vergeben werden können.“

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2229789947311801&id=1442581032699367

Auf ihrer Facebook-Seite bittet das Tierheim Freistadt deswegen um Futterspenden für die Fellnasen.

Wer die Arbeit der Tierschützer finanziell unterstützen will, kann das unter den folgenden Angaben in die Wege leiten:

Verwendungszweck: „Spende Huskys“

IBAN: AT23 3411 0000 0210 6144

Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal für den Einsatz der Tierschützer bedanken und wünschen allen Fellnasen eine wunderbare Zukunft.

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