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Japan: Mann soll 35 Freundinnen gleichzeitig gehabt haben, wollte Geschenke bekommen – wurde festgenommen

Heiratsschwindlerinnen oder Heiratsschwindler haben es in der Regel auf das Geld ihrer Opfer abgesehen und machen alles, um daran zu kommen.

Es ist auch nicht selten, dass diese Betrügerinnen und Betrüger gleichzeitig mehrere potenzielle Partnerinnen und Partner haben, die sie ausnehmen können.

Die „Kunst“ dabei ist natürlich, dass diese Menschen nichts voneinander wissen, man aber trotzdem den Schein wahrt, als wäre nur diese eine Person im Mittelpunkt des Interesses.

Wie RTL berichtete, wurde jetzt in Japan ein ähnlicher Fall publik, allerdings in einem größeren Ausmaß.

35 Freundinnen gleichzeitig

Dort soll der 39-jährige Takashi Miyagawa nämlich nicht nur zwei oder drei Freundinnen gehabt haben, sondern 35.

Ihm soll es gelungen sein, die Beziehungen über einen längeren Zeitraum parallel führen zu können, ohne dass die Frauen in irgendeiner Form voneinander erfuhren. Doch damit ist jetzt Schluss, die Frauen wollen Miyagawa sogar vor Gericht bringen.

Das doppelte Spiel hatte ein Ende, als eine der Freundinnen entdeckte, dass der Mann noch eine weitere Beziehung hatte. Die beiden Frauen schlossen sich daraufhin zusammen und deckten dadurch auf, dass nicht nur sie involviert waren.

Rechtliche Konsequenzen drohen

Laut japanischen Medien ist der Schwindler dadurch nicht mehr nur Single, er wurde auch wegen Betrugs festgenommen und ihm drohen rechtliche Konsequenzen.

Der Japaner hatte die vielen Beziehungen nämlich in erster Linie dafür genutzt, um sich an ihnen zu bereichern.

Geschenke im Wert von mehr als 700 Euro, etwa Kleidung oder Bargeld, soll er dadurch von den Frauen bekommen haben.

Jeder einzelnen Freundin soll Miyagawa einen anderen Geburtstagstermin genannt haben, um das ganze Jahr lang beschenkt zu werden.

Er lernte die Frauen bei seinem Job als Verkäufer für Duschköpfe und andere Produkte kennen und gab jeder von ihnen vor, eine ernsthafte Beziehung zu führen. Er hatte ihnen, bis sie ihm auf die Schliche kamen, sogar eine Hochzeit in Aussicht gestellt.

Die japanische Polizei leitete Ermittlungen gegen ihn ein und es ist durchaus möglich, dass sich noch mehr Frauen melden, mit denen der 39-Jährige eine Beziehung hatte.

Das wird wohl ein großer Schock für die betroffenen Frauen sein, weswegen sie sofort aktiv wurden, um den Mann vor Gericht zu bringen.

Dreistigkeit und Gier scheint also auch in der Liebe keine Grenzen zu kennen.