Eine neue Umfrage, die Amerikas First Ladies miteinander vergleicht, hat eine neue Debatte entfacht.
Und die Ergebnisse könnten dich überraschen…
Während einige Frauen, die diese Rolle innehatten, noch Jahrzehnte später weithin bewundert werden, befindet sich die aktuelle First Lady Melania Trump in einer weit komplizierteren Position – irgendwo in der Mitte einer tief gespaltenen Öffentlichkeit.
Ein starkes Bewerberfeld
Die Umfrage, an der 2.255 US-Bürger teilnahmen, stellte Melania neben einige der bekanntesten Persönlichkeiten, die je als First Lady gedient haben – darunter Michelle Obama und Jacqueline Kennedy Onassis. Die Erwartungen waren also von vornherein hoch.
Melania wird seit Langem als eine Art Rätsel betrachtet. Trotz ihrer weltweiten Präsenz pflegte sie stets einen relativ zurückgezogenen Lebensstil – besonders im Vergleich zu dem intensiven Rampenlicht rund um ihren Mann Donald Trump, dessen polarisierende Reputation die öffentliche Meinung weiterhin spaltet.

Laut einer YouGov-Umfrage hat Melania eine Zustimmungsrate von -16. Das platziert sie hinter ihrer Nachfolgerin Jill Biden, die -9 erzielte – aber nicht ganz am Ende der Liste.
Diesen unrühmlichen Platz belegt Hillary Clinton mit -17. Dennoch zeigen die Daten, dass negative Bewertungen bei modernen politischen Figuren weit verbreitet sind – ein Spiegelbild des tief gespaltenen politischen Klimas der heutigen Zeit.
Die beliebtesten First Ladies
Trotz der insgesamt gemischten Ergebnisse erzielten mehrere First Ladies positive Bewertungen – und das auf beiden Seiten des politischen Spektrums.
Darunter:
- Nancy Reagan (+25)
- Rosalynn Carter (+32)
- Lady Bird Johnson (+23)
- Barbara Bush (+21)
- Michelle Obama (+21)
- Laura Bush (+19)
Weit über allen anderen thronte Jacqueline Kennedy Onassis mit einer bemerkenswerten Zustimmungsrate von +56 – ein Beweis für ihr bleibendes Erbe, Jahrzehnte nachdem sie das Weiße Haus verlassen hat.
Die Umfrage unterstrich auch einen bekannten Trend: Melania schnitt bei Republikanern deutlich besser ab als bei Demokraten – ein Spiegelbild der breiteren Parteienpolarisierung rund um die Präsidentschaft ihres Mannes.
Trumps Platzierung
Zur Methodik erklärte das Meinungsforschungsinstitut: „Eine Zufallsstichprobe (geschichtet nach Geschlecht, Alter, Rasse, Bildung, geografischer Region und Wählerregistrierung) wurde aus der American Community Survey von 2019 ausgewählt.
„Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter, Rasse, Bildung, Präsidentschaftswahl 2024, Wahlbeteiligung 2020 und Präsidentschaftswahl, grundlegender Parteiidentifikation und aktuellem Wählerregistrierungsstatus gewichtet.“
Die Umfrage erschient zu einem Zeitpunkt, an dem Melania Trumps umstrittene Dokumentation im Rampenlicht steht und Berichten zufolge am Eröffnungswochenende 7 Millionen Dollar eingespielt hat. Amazon soll angeblich 40 Millionen Dollar für die Rechte an Melania Trumps Dokumentation bezahlt und weitere 35 Millionen Dollar für Marketing und Werbung investiert haben.

Die Umfrage betrachtete auch frühere Präsidenten – und die Ergebnisse waren ebenso auffällig. Donald Trump belegte den letzten Platz unter den 20 in der Umfrage enthaltenen Oberbefehlshabern mit einer Netto-Zustimmungsrate von -20. Dicht dahinter folgte Joe Biden als zweitmeisstunpopulärer in der Umfrage.
Rund 48 Prozent der Befragten halten Donald Trump für „schlecht“, während weitere 6 Prozent ihn als „unterdurchschnittlich“ bewerten.
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