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Köln: Pfleger (63) steht vor Gericht – soll körperlich behinderte Frau (81) mehrfach vergewaltigt haben

Das Verhältnis zwischen Pflegerin bzw. Pfleger zu Patientin oder Patient muss von Vertrauen und Zusammenhalt geprägt sein, damit es funktioniert.

Denn diese beiden Menschen haben solch eine innige, aber dennoch professionelle, Beziehung, dass es eigentlich keine Scham und auf keinen Fall Angst geben darf.

Doch leider missbrauchen immer wieder Menschen diese Macht, die sie gegenüber dem pflegebedürftigen Menschen haben.

So auch der Pfleger im folgenden Fall, der sich in Köln ereignete, wie der WDR berichtete.

Dort hatte bis vor kurzem noch Kölner Stadtteil Niehl ein 63-jähriger Pfleger mit einer 81-jährigen Frau zusammengewohnt, damit er sie tagtäglich unterstützen und pflegen kann.

Die körperlich behinderte Frau, sie ist halbseitig gelähmt, brauchte demnach viel Unterstützung und musste sich komplett auf den Mann verlassen. Und dieses Vertrauen wurde tief enttäuscht.

Der 63-Jährige soll die Frau nämlich mehrfach vergewaltigt haben und muss sich deswegen nun vor dem Kölner Landgericht verantworten.

Beweise liegen vor

Laut der Staatsanwaltschaft seien die Beweise eindeutig.

Diese konnten gesammelt werden, weil eine Angehörige eine Videokamera mit einem Bewegungsmelder in der Wohnung der alten Frau installiert habe.

Etwa für den Fall, dass die Pflegebedürftige drohte, aus dem Bett zu fallen oder vergleichbare Unfälle, die es natürlich gilt zu verhindern.

Laut der Anklageschrift zeichnete die Kamera die eindeutigen Taten des Mannes an der armen Frau auf.

Insgesamt sind fünf Prozesstage für den Prozess angesetzt.

Man mag sich gar nicht vorstellen, was die arme Frau durchlebt haben muss. Hoffentlich kann sie sich von diesen schrecklichen Taten erholen.

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