Schauspielerin Gillian Anderson hat endlich etwas beim Namen genannt, das sie seit Jahren offen erkundet, und enthüllt, dass sie sich als pansexuell identifiziert.
Der Star aus Akte X und Sex Education machte diese offenherzige Enthüllung in einem neuen Interview mit The Australian, während sie über ihr neuestes Buch More sprach, eine Fortsetzung ihrer Bestseller-Sammlung Want aus dem Jahr 2024.
Gillian Anderson: Ankündigung kommt nicht überraschend
Im Interview erklärte die 58-jährige Anderson, die seit Jahren offen über ihren fließenden Umgang mit Liebe und Anziehung spricht, der Interviewerin Nikki Gemmell, dass sie „pan“ sei, also „pansexuell“, und beschrieb sich selbst als jemanden, der sich zu Menschen jeglichen Geschlechts hingezogen fühlt.

Die Ankündigung kommt für jene, die Andersons Karriere verfolgt haben, nicht völlig überraschend. Sie hat zuvor über Beziehungen mit Frauen gesprochen, unter anderem in ihrer Jugend.
In einem Interview mit The New Yorker aus dem Jahr 2024 fragte sich Anderson jedoch noch, welches Label sie am besten beschreibe, und überlegte, ob sie „pansexuell“ oder „bisexuell“ sei.
Anderson hat zuvor auch klargestellt, dass sie ihre Erfahrungen mit Frauen nicht übertreiben oder eine Identität beanspruchen wollte, die sich für sie nicht richtig anfühlte. Ihre Aussagen im oben genannten Interview markieren daher einen entschiedeneren Schritt bei der öffentlichen Beschreibung ihrer Sexualität.
Beziehung mit Dramatiker und Drehbuchautor
Die seit 1986 aktive Schauspielerin befindet sich derzeit in einer langjährigen Beziehung mit dem Dramatiker und Drehbuchautor Peter Morgan, hat jedoch zuvor betont, dass die Tatsache, dass ihr Lebenspartner ein Mann ist, nicht zwangsläufig definiert, in wen sie sich verlieben könnte.
Die Enthüllung kommt, während Anderson durch ihre Arbeit weiterhin Themen wie Sexualität, Begehren und Intimität erkundet. Ihr neues Buch More sammelt anonyme sexuelle Fantasien, die von Frauen eingereicht wurden, und knüpft an den Erfolg von Want an. Zudem hat sie ihrer Rolle als Sexualtherapeutin Jean Milburn in Sex Education zugeschrieben, dass sie ihr geholfen hat, offener über Sexualität zu sprechen.
Sie sagte auch, dass die Veröffentlichung ihres Buches und die Premiere des Films Miasma, in dem sie eine Hauptrolle spielt, gewissermaßen ein Kapitel in ihrem Leben abschließen könnten, und gab zu: „Wenn dieses Buch fertig ist und dieser Film [Miasma] fertig ist, habe ich das Gefühl… es könnte das Ende dieses Kapitels meines Lebens sein.“
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