Ausgesetzter Hund wird entdeckt, wie er an Baum festgebunden ist – Herrchen wollte ihn sterben lassen

Während für die einen das Leben eines Tieres genauso viel wert ist wie das eines Menschen, haben manche Menschen leider eine komplett andere Vorstellung. Unzählige Haustiere werden immer wieder ausgesetzt und von ihren Besitzern zum Sterben zurückgelassen. Oft sind sie im Nirgendwo angebunden und ihrem Schicksal überlassen.

Und schreitet niemand ein, war es das auch mit dem Leben des Hundes oder der Katze. Der folgende Fall behandelt genau dieses Thema und zeigt aber auch, was es für einen Einfluss auf das Tier haben kann, wenn es aus dieser misslichen Lage befreit wird.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Junge namens Leonardo, der in Minas Gerais, Brasilien, auf das Bellen eines Hundes aufmerksam wurde, der offensichtlich nach Hilfe jaulte. Er ging daraufhin tief in einen Wald hinein und sah ein kleines Hündchen, das an einen Baum festgebunden war.

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Der Hund war in einem fürchterlichen körperlichen Zustand und man kommt schnell darauf, warum das so war.

Man hatte ihm im Nirgendwo ausgesetzt und er war großer Hitze ausgeliefert. Dadurch bekam er extremen Durst und auch Hunger.

Zudem hatte er mehrere Verletzungen, weil ihn wilde Tiere angegriffen hatten und er war schon so dünn, dass man seine Rippen einzeln zählen konnte.

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Der Hund wurde dann von den Tierschützern von Paws 4 Hope in Obhut genommen, die hofften, „seinen Körper als auch sein Herz wieder heilen zu können“.

Die Fellnase namens Bob bekam viel Wasser und Schmerztabletten sowie Antibiotika. Sein Gesicht war durch die Verletzungen angeschwollen, woraufhin er auch noch entzündungshemmende Tabletten einnehmen misste.

Trotz allem war der arme Hund aber noch gut drauf. Er schien glücklich, weil man sich endlich wieder um ihn kümmerte.

„Trotz all der Brutalität, die er einstecken musste, und die medizinische Behandlung ist er immer noch in der Lage, mit dem Schwanz zu wedeln“, berichten die Retter.

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Für eine gewisse Zeit bestand auch Hoffnung für Bob. Seine Wunden heilten und sein Geist schien wacher, nachdem er eine Transfusion bekam.

Die Tierretter hofften, dass er vielleicht wieder auf die Beine kommen würde und er adoptiert werden könnte. Doch trotz all der Anstrengungen, ihn wieder gesund zu pflegen, hatte das Schicksal anderes mit ihm vor.

„Leider erlitt er ein Lungenversagen, das zu viel für seinen Körper war“, musste Paws 4 Hope ankündigen. „Bob wurde zu einem Engel im Himmel“.

Auch wenn Bob nicht überlebte, beruhigt es vielleicht etwas, dass er die letzten Tage und Wochen bei Menschen verbrachte, die sich um ihn kümmerten und im Liebe schenkten.

Komm gut über die Regenbogenbrücke, Bob.

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